Isack Hadjar (Red Bull Racing) über Verstappen: «Max ist wie eine Maschine»
Die Teamkollegen von Serienweltmeister Max Verstappen bei Red Bull Racing haben es nicht leicht. Doch Isack Hadjar schlägt sich richtig gut. Den Druck spürt er dennoch – durch die «Maschine» Max.
Isack Hadjar hat in der Saison 2026 den wohl schwierigsten Job im Fahrerlager: Er ist der Teamkollege von Max Verstappen bei Red Bull Racing. Neben dem womöglich besten Rennfahrer seiner Generation zu bestehen, schafft nicht jeder. An der Seite des viermaligen Weltmeisters ist es schwierig, eine gute Figur abzugeben.
Doch Isack Hadjar macht seinen Job dieses Jahr richtig gut. In Startaufstellung und Rennen steht es bislang 2026 jeweils 7:3 für Verstappen. Heißt also: Dreimal landete Hadjar vor Verstappen. Im GP waren das China, Monaco und Silverstone – allerdings auch bedingt durch Ausfälle. Aber auffällig ist: Wenn Hadjar hinter Verstappen landet, ist der Abstand in der Regel gering.
«Ich hatte natürlich meine Zweifel»
Isack Hadjar sagte über seine herausfordernde Rolle: «Man ist sich natürlich bewusst, wo man gelandet ist. Ich hatte natürlich meine Zweifel. Denn es ist Max. Man kann nicht abstreiten, dass er großartig ist. Natürlich waren da schon Zweifel und Druck. Aber bislang läuft es so ziemlich so, wie ich es mir erhofft hatte.»
Max ist wie eine Maschine
In seiner französischen Medienrunde sagte er über seinen Teamkollegen Verstappen: «Max ist wie eine Maschine. Das ist für einen Menschen immer schwierig nachzuahmen. Bei seinen ersten Rennen hat er mir wirklich gezeigt, dass er ein beeindruckendes Tempo vorlegt. Auch, wie er mit den Reifen umgeht auf sehr, sehr hohem Niveau.»
Die einfachen Dinge liefen schlecht, die schwierigen gut
Insgesamt ist Hadjar auch mit seiner bisherigen Saison zufrieden. Der Franzose: «Es fing ein bisschen knifflig an. Ich habe die einfachen Dinge am Anfang sehr falsch gemacht. Die schwierigen Dinge, also im Rhythmus zu sein, schnell zu sein, nah an Max zu sein, habe ich sehr gut gemacht. Ich habe in den letzten Runden ein bisschen mehr Beständigkeit reinbekommen. Und wir haben im Team ein paar Probleme gelöst. Es ist viel einfacher, gute Ergebnisse einzufahren, wenn das Auto verlässlich ist.»
Hadjar: «Ich habe mich am Anfang mit den Starts schwergetan. Es ging aber auch um Dinge wie Energiefreisetzung und so. Dreher in Runde 1 sind nicht ideal. Sowas ruiniert Wochenenden. Es ist gut, aber ich hätte gern ein Rennen, bei dem ich um ein richtiges Podium kämpfen könnte. Das ist das nächste Ziel.»
Nach dem Ungarn-Rennen steht die Sommerpause bevor: «Es gibt immer noch vieles, was wir nicht verstehen. Jede Woche Rennen zu fahren, hilft da bestimmt nicht. Von daher ist es vielleicht ganz gut, ein wenig Pause zu haben. Hoffentlich haben wir in Zandvoort ein paar mehr Antworten.»
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