Formel-1-Turbo: Rätsel um Toyota und Honda
Wie realistisch ist Japaner-Comeback? Renault-Technikchef Rob White ist skeptisch.
Legendär war vor rund zehn Jahren die Rivalität der beiden japanischen Hersteller Honda und Toyota in der Formel 1. Ein damaliger Rennchef liess uns wissen: "Der erste Blick in der Tabelle gilt immer – wo liegen die Anderen? Wer Schnellster war, interessierte uns nicht so."
Daher glauben einige Japaner: Kommt Honda wirklich zurück, dann wird Toyota der Versuchung kaum widerstehen können. Vor allem dann nicht, wenn das Projekt Le-Mans-Sieg abgehakt ist.
Rob White, leitender Techniker von Renault F1, ist allerdings skeptisch: "Wenn die tatsächlich zurück kommen wollten, wieso nimmt dann keiner an den Planungs-Sitzungen der Motorenhersteller teil? Wir haben diesbezüglich nie eine Anfrage erhalten. Bei den Meetings sind stets nur Vertreter von Ferrari, von Mercedes und wir. Honda oder Toyota könnten leicht bei der FIA um Erlaubnis bitten, um sich hinzu zu gesellen."
War dieses Trio immer alleine?
"Nein", sagt Rob White. "Die ersten Projekt-Sitzungen fanden vor vier Jahren statt, und das Interesse war gross – Audi, Cosworth, Ilmor, Honda, Toyota, Mecachrome und andere mehr. Als es jedoch spezifischer wurden, blieb nur noch PURE übrig, dann nur noch die besagten Drei. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass eine Firma 2015 hinzustösst, ohne beim Reglement mitreden zu wollen ..."
Wie Honda zurückkehren will, lesen Sie hier:
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