Ferrari steht weiter hinter Felipe Massa

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali betont auch nach dem Grand Prix von Deutschland, dass sein Team weiter auf Felipe Massa setze.

Was ist los mit Felipe Massa? Seit seinem dritten Platz beim Grand Prix von Spanien fällt der Brasilianer wieder mehr durch Dreher und Unfälle auf als durch gute Ergebnisse. Und dabei hatte es bis dahin so ausgesehen, als ob der Ferrari-Pilot das Tief der Saison 2012 überwunden und zu einer guten Form zurück gefunden hätte. Seit dem Grand Prix von Monaco zeigt der Paulista aber wieder Nerven und verabschiedete sich nach einem Dreher am Nürburgring bereits in Runde 4 aus dem Rennen.

In Anbetracht dessen, dass bereits Fahrer wie Nico Hülkenberg oder auch Jules Bianchi in Maranello immer mehr ins Blickfeld rücken, könnten weitere Ausrutscher dem 32-Jährigen kommendes Jahr durchaus das Cockpit kosten, wird im Fahrerlager gemunkelt. Sein Einjahresvertrag, den er 2012 unterzeichnete, läuft Ende dieser Saison aus. Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali bestreitet diese Gerüchte aber (noch) vehement.

«Absolut», antwortete der Italiener auf die Frage der russischen f1news.ru, ob das Team immer noch hinter Felipe Massa stehe. «Ich habe immer gesagt, dass wir an ihn glauben. Ja, es gibt kritische Momente und natürlich sind wir mit den Ergebnissen nicht zufrieden, aber wir müssen Felipe unterstützen, denn das Team kämpft um die Konstrukteursmeisterschaft. Er weiß, dass das Team zu 100 Prozent hinter ihm steht.»

Ganz so sicher scheint Felipe Massa da jedoch nicht mehr zu sein. Er erklärte am Sonntag, dass er noch nicht wisse, wo er 2014 sein werde. «Ich kann nur sagen, dass ich nicht glücklich darüber bin, was heute passiert ist. Ich bin ehrlich genug zuzugeben, dass das Team keinen Fehlen am Auto gefunden hat», gab er gegenüber O Estado de S.Paulo zu.

«Das Wichtigste ist aber, dass ich, was die Leistung betrifft, dieses Wochenende einen sehr guten Job gemacht habe und das ist wichtig für die nächsten Rennen. Ich bin in der Vergangenheit immer wieder aus einem Tief herausgekommen und noch eines macht da keinen großen Unterschied.»

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