Eric Boullier, Lotus: «Wir urteilen nicht mit Google»
Lotus-Teamchef Eric Boullier wehrt sich gegen Gerüchte, wonach der Deal mit der Quantum-Geschäftsgruppe um den undurchsichtigen Mansoor Ijaz geplatzt sei.
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Die einhellige Meinung der Mehrheit im Fahrerlager: Mansoor Ijaz und seine Geschäftsgruppe Quantum bauen Luftschlösser, die Beteiligung an Lotus werde nie zustandekommen. Seitens Lotus wurde zum Thema tagelang geschwiegen – bis jetzt. Und die Worte von Lotus-Teamchef Eric Boullier verblüffen.
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Der Franzose sagt: "Die Verhandlungen laufen weiter, ein Teil des Abkommens steht, Anfangs kommender sollte alles in trockenen Tüchern sein." Im Fahrerlager wird über Quantum-Chef Mansoor Ijaz viel geschnödet. Man brauche den Namen doch nur zu googlen, um zu sehen, wie mau die Geschäfte des US-Amerikaners mit pakistanischen Wurzeln sei. Über solches Gerede kann Eric Boullier nur lachen: "Nun, zum Glück basieren wir unser Urteil über potentielle Geschäftspartner nicht auf Recherchen bei Google – bei allem Respekt für die Betreiber dieser Suchmaschine. Um die Frage zu beantworten: ja, wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, ja, wir haben Beweise, dass Geld vorhanden ist, ja, wir wissen, dass Quantum gute Absichten hegt. Die Diskussionen verlaufen derzeit vor allem zwischen Bankern, was den Geldfluss angeht."
Boullier weiss aber auch, dass ihm die Zeit davonläuft: Am Ende könnte er ohne die Wunschfahrer Nico Hülkenberg (zu Force India?) und Pastor Maldonado (mit PDVSA-Geld zu Sauber?) dastehen. Boullier sagt: "Wir glauben noch immer daran, dass alles gut wird und wir auch einen jener Fahrer bekommen, die wir auf unserer Liste haben."
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