Ungarn-GP: Glock sammelt Daten für Trulli

Von Vanessa Georgoulas
Timo Glock

Timo Glock

Während Jarno Trulli durch einen Elektronik-Defekt ausgebremst wurde, lief der Trainingstag für Toyota-Teamkollege Timo Glock reibungslos.

Das Toyota-Team startete mit drei Stunden Training ins Ungarn-GP-Wochenende. Der kurvenreiche Rundkurs in der Nähe von Budapest war zum Trainingsstart wie gewohnt noch sehr staubig. Die Streckenbedingungen verbesserten sich von Runde zu Runde. Auch das Wetter barg keine Überraschungen: Mit 29 Grad Luft- und 47 Grad Streckentemperatur machte der Hungaroring seinem Ruf als eine der heissesten Strecken im WM-Kalender alle Ehre.

Das erste Training nutzte das Team, um verschiedene Set-up-Einstellungen auszuprobieren und so ein gutes Basis-Set-up für das restliche Rennwochenende zu finden. Dabei wurden auch gleich verschiedene neue Teile getestet.

Im zweiten Training standen die Reifen im Mittelpunkt. Sowohl die weiche als auch die extra-weiche Reifenmischung, die zuletzt in Monaco eingesetzt worden war, kam zum Einsatz.

Unglücklicherweise wurde Jarno Trulli durch ein elektrisches Problem, das durch Temperaturprobleme ausgelöst wurde, ausgebremst. Doch alle Probleme konnten innerhalb einer halben Stunde gelöst werden, so dass Trulli noch einmal auf die Strecke konnte.

Wie sein Teamkollege Timo Glock klassierte sich der Italiener anschliessend in der Top-Ten der Zeitenliste. «Das war nicht einfach, wir hatten heute einige Probleme, deshalb konnten wir unser geplantes Programm fürs zweite Training nicht durchziehen», bedauert der 35-Jährige.

Teamkollege Timo Glock zog eine weitaus positivere Bilanz: «Ich bin um einiges zufriedener als nach den ersten Trainings in Nürburgring», freute sich der 27-jährige Deutsche. «Vor allem im zweiten Training, als die Strecke etwas mehr Grip hatte, fühlte sich das Auto gut an.» Trotzdem gibt es noch einiges zu tun: «Wir sind auf dem richtigen Weg, aber wir müssen das Set-up noch weiter verbessern, damit wir beim morgigen Qualifying gut abschneiden.»

Glocks Glück kommt auch seinem Teamkollegen zu Gute, wie Chef-Ingenieur Dieter Gass erklärt: «Ein Teil der von Timo gesammelten Daten können wir auch für Trulli brauchen.»

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