Kubica beendet Durststrecke

Von Dennis Grübner
Formel 1
Robert Kubica und Nick Heidfeld

Robert Kubica und Nick Heidfeld

Drei Rennen in Folge blieb das BMW-Sauber ohne WM-Zähler. Robert Kubica konnte diese Negativ-Serie in Spanien stoppen.

Während [*Person Nick Heidfeld*] auch im sechsten Rennen in Folge ohne Punkte auskommen muss, konnte [*Person Robert Kubica*] den ersten WM-Punkt seit der Türkei einfahren. Erst nach dem zweiten Boxenstopp rutschte er vor Mark Webber und fuhr den achten Platz kontrolliert nach Hause.

«Angesichts des üblichen Gedränges in den ersten Kurven war mein Startplatz mitten im Feld sehr ungünstig. Ich konnte beim Start leider keine Position gutmachen, sondern habe sogar einen Platz an Nick verloren,» bilanzierte der Pole nach dem Rennen. «Später im Rennen war mein Tempo dann aber gut. Obwohl ich die kürzeren Stints hatte, konnte ich Mark Webber während seines letzten Boxenstopps überholen, was sehr gut war.»

Auch BMW Motorsport Direktor Mario Theissen lobte das Team nach den turbulenten Wochen: «In einer nach der Rückzugserklärung von BMW für uns alle denkbar schwierigen Situation hat sich das Team hier mehr als achtbar geschlagen. Schon die Startplätze zehn und elf waren gegenüber den vergangenen Rennen eine Steigerung. Im Rennen konnte Robert auf Platz acht vorstossen und damit einen Punkt holen. Nick hatte eigentlich die besseren Voraussetzungen, von Startposition elf aus mit freier Strategiewahl vorzufahren. Aber er steckte phasenweise im Verkehr fest und hat damit nicht zeigen können, was möglich war.»

Der gebürtige Mönchengladbacher sah das ähnlich und zeigte sich unzufrieden mit dem Rennverlauf. «Ich hing fest und konnte keinen Vorteil aus meinem in dieser Phase leichteren Auto ziehen,» erklärte Heidfeld die Situation nach dem Boxenstopp, als er hinter Heikki Kovalainen fest hing. «Für mich ist das Ergebnis recht enttäuschend, weil es nicht widerspiegelt, was heute erreichbar gewesen wäre.»

Mario Theissen versprach für die weitere Saison jedoch noch weitere Entwicklungsstufen und hofft auf einen positiven Trend.

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