Christian Horner: «Fokussieren uns aufs Chassis»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Christian Horner: ««Ich denke, das PS-Defizit wird auch in Silverstone ein wichtiger Faktor sein, doch es wird nicht annähernd so schlimm werden wie in Österreich oder Kanada»

Christian Horner: ««Ich denke, das PS-Defizit wird auch in Silverstone ein wichtiger Faktor sein, doch es wird nicht annähernd so schlimm werden wie in Österreich oder Kanada»

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner räumt ein, dass mit dem Silverstone Circuit erneut eine Strecke auf dem WM-Programm steht, die dem RB11 nicht wirklich schmecken wird.

Red Bull Racing hatte in den vergangenen beiden GP-Wochenenden in Montreal und Spielberg eine Herkules-Aufgabe zu meistern. Denn auf den Highspeed-Kursen macht sich das PS-Defizit der Renault-befeuerten RB11 von Daniel Ricciardo und Daniil Kvyat besonders stark bemerkbar. Dass mit dem Rennen in Silverstone ein weiterer GP ansteht, bei dem die Power eine wesentliche Rolle spielen wird, will Teamchef Christian Horner nicht schönreden.

Im Interview mit Sky Sports F1 erklärt der Chef des Rennteams aus Milton Keynes: «Ich denke, das PS-Defizit wird auch in Silverstone ein wichtiger Faktor sein, doch es wird nicht annähernd so schlimm werden wie in Österreich oder Kanada. Trotzdem wird die Power wegen der langen Geraden eine Rolle spielen.»

Horner weiss: «Selbst in Monaco spielt die Power eine Rolle, doch sie ist nicht ganz so wichtig. Auch wenn wir in einigen Wochen nach Ungarn gehen, werden die PS keinen so grossen Einfluss auf das Resultat haben. Ich hoffe, dass wir bis dann etwas konkurrenzfähiger sein werden. Wir geben Vollgas, und hoffen natürlich auch auf eine Entwicklung von Renault in der zweiten Saisonhälfte.»

Der 41-jährige Brite räumt aber auch ein, dass auch das Chassis weiterentwickelt werden muss: «Als Team müssen wir die bestmögliche Arbeit leisten, damit das Auto bereit ist, wenn Renault mehr PS liefert. Wir müssen dann in der Lage sein, die Power auch auf die Strecke zu bringen. Deshalb konzentrieren wir uns wie in jedem Jahr darauf, das Auto weiterzuentwickeln und bei jedem Grand Prix Neuerungen ans Auto zu bringen.»

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