MotoGP: Ducati-Erfolg kam nicht vom Motor

Nach Tod Jules Bianchi: Keine Startnummer 17 mehr

Von Mathias Brunner
Jules Bianchi 2014 im Ferrari mit der 17

Jules Bianchi 2014 im Ferrari mit der 17

Aus Zeichen des Respekts vor dem verstorbenen Grand-Prix-Piloten Jules Bianchi wird die Startnummer 17 im Rahmen der Formel-1-Weltmeisterschaft künftig nicht mehr vergeben.

Mit Beginn der Saison 2014 wurden in der Formel 1 permanente Startnummern eingeführt – ein Fahrer tritt seine ganze GP-Karriere lang mit der gleichen Nummer an. Jules Bianchi hatte für sich die 17 gewählt und fuhr damit für Marussia Grands Prix und für Ferrari bei Testfahrten. Nach dem Tod des Südfranzosen vom vergangenen Freitag hat der Autoverband FIA nun entschieden – die Nummer wird künftig nicht mehr vergeben, als Zeichen der Ehrerweisung.

Dies hat FIA-Präsident Jean Todt auf der Internetseite des Internationalen Automobilverbands verkündet. «Die FIA ist der Überzeugung, dass es eine angemessene Geste ist, Jules Bianchis Nummer 17 in Zukunft nicht mehr zu vergeben.»

Damit werden wir auch nie wieder die 17 auf einem Formel-1-Ferrari sehen. Im Rahmen der Formel-1-WM gab es bei Ferrari fünf Fahrer, die mindestens einmal mit der 17 ausgerückt sind. Bei diesen fünf Piloten handelt es sich um den Italiener Piero Taruffi 1952, um den Briten Cliff Allison 1959, um den Italiener Lorenzo Bandini 1965, um den Briten John Surtees 1966 sowie um den Belgier Jacky Ickx 1970.»

Mit anderen Worten: Bianchi war 2014 der erste Ferrari-Fahrer seit 44 Jahren mit dieser Nummer.

Zur 17 von Bianchi gibt es noch eine Fussnote: eigentlich wollte der Franzose mit der 7, 27 oder 77 fahren, doch aufgrund des Reglements hatten Kimi Räikkönen, Nico Hülkenberg und Valtteri Bottas Vorwahlrecht, so entschied sich Bianchi für die 17.

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