Sebastian Vettel und Ferrari 2016: Noch mehr Harmonie

Von Mathias Brunner
Formel 1
Sebastian Vettel bei einer Veranstaltung des «Ferrari Club of America»

Sebastian Vettel bei einer Veranstaltung des «Ferrari Club of America»

​Ferrari-Star Sebastian Vettel spricht darüber, wie er sich in Maranello eingefügt hat, wie sich Ferrari entwickelt hat und wo die Italiener für die kommende Saison zulegen müssen.

Erst in Japan 2014 wurde offiziell, dass Sebastian Vettel 2015 Ferrari-Fahrer sein würde. Natürlich war da die Entwicklung des neuen Autos abgeschlossen. Also hatte der Heppenheimer auch keinen Einfluss darauf. Das wird für 2016 ganz anders.
Der 42fache GP-Sieger bestätigt: «Als ich mich für Ferrari entschlossen habe, da waren viele Entscheidungen fürs neue Auto natürlich längst gefallen.»

«Ferrari hat seither enorme Fortschritte erreicht. Nicht nur, dass wir den Rückstand auf Mercedes erheblich verringert haben, wenn wir uns in Erinnunger rufen, wo Ferrari vor einem Jahr stand. Es gab ja auch sehr viele Personalrochaden, und es war gerade zu Beginn der Saison für das Team gewiss nicht einfach, sich da einzuspielen. Aber das ist uns gut gelungen.»

«Wenn du in einem Rennstall personell umstellst, dann braucht es normalerweise eine gewisse Zeit, bis das alles eingespielt ist. Jeder muss sich in seiner neuen Rolle zuerst finden und wissen, was genau seine frische Aufgabe ist. Ich glaube, das war hinter den Kulissen eines grosse Herausforderung, und da sind wir auf gutem Weg.»

«Ich war ja auch ein neues Element fürs Team, und auch da benötigt man immer eine gewisse Zeit, bis ein Rennstall versteht, in welcher Sprache du übers Rennauto sprichst und was genau du von deinem Arbeitsgerät haben möchtest. Wir sind da gemeinsam immer noch am Wachsen. Klar versuchst du, dich da als Fahrer einzubringen, aber ich möchte nicht in Details gehen, wie sich das genau abspielt.»

«Generell haben wir in Sachen Motor grosse Schritte nach vorn gemacht. Und wir tun das noch immer. Beim Auto sind wir auch noch nicht, wo wir sein wollen. Das Ziel muss darin bestehen zu erreichen, was Mercedes heute hat – das beste Auto zu haben mit dem kraftvollsten Motor. Es ist kein Geheimnis, dass wir einen Wagen haben müssen, der mehr Abtrieb erzeugt und etwas mehr Dampf unter der Haube hat.»

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