Michael Schumacher: Wirbel um den Gesundheitszustand

Von Mathias Brunner
Formel 1
Kämpf weiter, Michael!

Kämpf weiter, Michael!

​Sabine Kehm, Managerin von Rennlegende Michael Schumacher, ärgert sich über einen Bericht der Zeitschrift «Bunte»: «Leider werden wir zu einer Klarstellung gezwungen.»

Bald sind es zwei Jahre her, dass Formel-1-Legende Michael Schumacher in Frankreich beim Skifahren stürzte und schwer verletzt wurde: Die Ereignisse vom 29. Dezember 2013 haben das Leben des siebenfachen Weltmeisters und seiner Familie komplett auf den Kopf gestellt. Der frühere Ferrari- und Mercedes-Werkspilot musste mehrfach operiert werden und schwebte in Lebensgefahr. Im September 2014 durfte der Rennfahrer nach Hause.

Seither kann über seinen Zustand nur spekuliert werden. Die Familie von Schumacher und Managerin Sabine Kehm schützen die Privatsphäre des Rennidols mit aller Macht. Immer wieder sind Mutmassungen darüber feilgeboten worden, wie es Michael Schumacher wirklich geht.

Die Familie hat sich dazu nur in Andeutungen geäussert und teilt auf der Webpage von Schumi mit: «Noch immer erreichen uns täglich Genesungswünsche für Michael, und noch immer macht uns das Ausmass der Anteilnahme sprachlos. Wir können nur immer wieder Danke sagen dafür, dass ihr mit ihm und uns gemeinsam kämpft. Wir bleiben zuversichtlich und hoffen das Beste für Michael. Eure Kraft hilft uns dabei, ihn weiterhin in seinem Kampf zu unterstützen.»

Managerin Sabine Kehm sprach wiederholt von kleinen Fortschritten, «aber immer gemessen an der Schwere der Verletzungen».

Das Interesse am 91fachen GP-Sieger ist ungebrochen: Bei den am meisten gegoogelten Personen in Deutschland belegt 2015 Schumacher hinter der Schlagersängerin Helene Fischer Platz 2. Diese Rangliste hatte Schumacher zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres angeführt. Trotzdem ein deutlicher Beweis, wie sehr das Schicksal Schumachers die Deutschen immer noch berührt.

Heute Morgen hat ein Bericht der Zeitschrift «Bunte» in Deutschland für grossen Wirbel gesorgt. Sabine Kehm hat umgehend reagiert und stellt im Bezahlportal der Bild-Zeitung klar: «Leider werden wir durch einen aktuellen Pressebericht zu der Klarstellung gezwungen, dass die Behauptung, Michael könne wieder gehen, nicht den Tatsachen entspricht.» Solche Spekulationen, so sagt die Managerin weiter, seien unverantwortlich, denn angesichts der Schwere seiner Verletzungen sei der Schutz der Privatsphäre für Schumacher sehr wichtig. «Leider führten solche Gerüchte dazu, dass viele Menschen, die ehrlich Anteil nehmen, sich falsche Hoffnungen machen.»

Wie es Michael Schumacher wirklich geht: Nur die Familie und der engste Freundeskreis wissen es. FIA-Präsident Jean Todt (69) war zuletzt im November im Rahmen des Mexiko-GP auf Michael Schumacher angesprochen worden. Zusammen hatten sie die erfolgreichste Ära eines Piloten und eines Rennstalls gestaltet: Von 2000 bis 2004 wurden sie bei Ferrari gemeinsam fünf Mal in Folge Weltmeister. Ein Rekord für die Ewigkeit.

Jean Todt sagte in Mexiko-Stadt: «Michael ist ein enger Freund. Seine Familie steht mir nahe. Wir müssen der Familie beim Kampf von Michael beistehen. Ich sehe Michael sehr oft, er kämpft weiter.»

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