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Renault: «Sind nicht cleverer als die anderen»
Renault wird einige Zeit brauch um die Spitze der Formel 1 anzugreifen. So die Devise bei den Franzosen. Denn man hat aus der Vergangenheit gelernt.
Formel 1
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Renault geht die Rückkehr in die Formel 1 mit einem eigenen Team verhältnismäßig zurückhaltend an. Innerhalb von drei Jahren wollen die Franzosen auf das Podium fahren. Spätestens 2020 soll laut Sportdirektor Frédéric Vasseur der WM-Titel her, das wäre im fünften Jahr.
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Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass der Erfolg nicht von heute auf morgen eintritt. Selbst bei Mercedes, die heute die Motorsport-Königsklasse beinahe nach Belieben dominieren, war das nicht so, weiß Vasseur. "Als Mercedes zurückgekehrt ist, haben sie das Weltmeisterteam übernommen, viel Geld investiert. Und sie haben fünf Jahre gebraucht, bis sie Weltmeister waren. Bei Red Bull war es genauso. Und ich glaube Ferrari hat, als Jean Todt 1993 in die Formel 1 kam, genauso lange benötigt", sagte Vasseur Reuters. Die Rechnung geht auf, wenn es auch im Fall von Ferrari ein wenig länger gedauert hat. 1999 gab es den Konstrukteurstitel, erst 2000 gewann dann auch Michael Schumacher seine erste WM mit der Scuderia. Und nicht zu vergessen Renault selbst: 2000 übernahm man den Benetton-Rennstall und war mit den Titelgewinnen von Fernando Alonso 2005 und 2006 an der Spitze angelangt. Und für Vasseur ist klar: Warum sollte es jetzt groß anders laufen? "Ich bin nicht clever, wir sind nicht cleverer als die anderen. Wir müssen realistisch sein, was unsere Ambitionen angeht. Denn wenn man zu hohe Ziele ausgibt und dann die Leistung nicht bringt, sieht das schlecht aus", sagte Vasseur.
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"Als wir das Unternehmen übernommen haben war uns klar, dass 2016 ein sehr schwieriges Jahr werden würde. Aber so ist das Leben. Wir müssen für die Zukunft ein starkes Team aufbauen", so Vasseur weiter. Da ist Renault auf einem guten Weg.
"Wir wollen bis Ende 2017 auf rund 650 Fachkräfte aufstocken", sagt Renault-Sport-Geschäftsleiter Cyril Abiteboul. Das sind 200 mehr als bisher. Der Engländer Bob Bell (57), kam 1997 als Aerodynamiker nach Enstone, wo der Rennstall damals Benetton hieß. Ab 2003 arbeitete er bei Renault in jener Position, die er heute wieder inne hat – als Technikchef. 2005 und 2006 wurde Bell mit Renault und Fernando Alonso Formel-1-Weltmeister. Ab 2011 wirkte Bell bei Mercedes, er war einer der Baumeister jener Struktur, dank welcher Lewis Hamilton im Silberpfeil 2014 und 2015 Weltmeister wurde. Der Australier Chris Dyer übernimmt die Stelle des Leiters jener Abteilung, welche die Entwicklung des Rennwagens lenkt, die den Renner auf gut deutsch schneller machen soll.
Die wichtigsten Termine Präsentationen/Roll-out
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15. Februar: Roll-out Mercedes (Silverstone, unbestätigt) 17. Februar: Red Bull Racing (in London, Team-Farben) 21. Februar: Präsentation McLaren-Honda (Ort unklar) 22. Februar: Präsentation HaasF1 (Circuit de Barcelona-Catalunya) 22. Februar: Präsentation Williams (Circuit de Barcelona-Catalunya) 22. Februar: Präsentation Manor (Circuit de Barcelona-Catalunya) 1. März: Neuer Sauber (Circuit de Barcelona-Catalunya) Formel-1-Wintertests 22.–25. Februar: Spanien (Barcelona) 1.–4. März: Spanien (Barcelona) Formel-1-WM
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20. März: Australien (Melbourne) 3. April: Bahrain (Sakhir) 17. April: China (Shanghai) 1. Mai: Russland (Sotschi) 15. Mai: Spanien (Barcelona) 29. Mai: Monaco (Monte Carlo) 12. Juni: Kanada (Montreal) 19. Juni: Aserbaidschan (Baku) * 3. Juli: Österreich (Spielberg) 10. Juli: Grossbritannien (Silverstone) 24. Juli: Ungarn (Budapest) 31. Juli: Deutschland (Hockenheim) 28. August: Belgien (Spa-Francorchamps) 4. September: Italien (Monza) 18. September: Singapur 2. Oktober: Malaysia (Sepang) 9. Oktober: Suzuka (Japan) 23. Oktober: USA (Austin) ** 30. Oktober: Mexiko (Mexiko-Stadt) 13. November: Brasilien (Sao Paulo) 27. November: Abu Dhabi (Insel Yas) * Strecke noch nicht homologiert ** Finanzierung noch nicht gesichert
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