Sebastian Vettel klagt über Jenson Button und Reifen

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Sebastian Vettel: «Das Problem ist, dass unsere echten Regenreifen nicht gut genug sind»

Sebastian Vettel: «Das Problem ist, dass unsere echten Regenreifen nicht gut genug sind»

Ferrari-Star Sebastian Vettel schaffte es im Qualifying zum Ungarn-GP nicht über den fünften Platz hinaus. Der vierfache Formel-1-Weltmeister ärgerte sich hinterher: «Das hätte auch Position 3 werden können.»

Für Sebastian Vettel lief das Qualifying zum Ungarn-GP nicht nach Wunsch. Der Deutsche steckte auf seinem letzten Versuch hinter Jenson Button fest, der seine schnelle Runde schon abgebrochen hatte. Vettel, der sich deshalb mit dem fünfte Platz begnügen musste, klagte: «Ich denke, die letzte Runde hätte stark werden können, und ich weiss nicht, wieso es einige Piloten nicht schaffen, aus dem Weg zu gehen, wenn sie sich entscheiden, die Runde abzubrechen.»

Der Heppenheimer ärgerte sich: «Es hätte der dritte Platz werden können, denn mein Auto war richtig gut. Aber er hat wohl einfach geschlafen und niemanden erwartet, der seine Runde noch zu Ende fahren kann. Es ist sehr schade, denn sonst hätte es viel, viel besser ausgesehen. Die zweite Runde hat sich auch sehr viel besser angefühlt als die erste, ich lag schon mehr als eine halbe Sekunde vorne.»

In der Runde davor erlebte Vettel eine Schrecksekunde, weil er auf einer Pfütze ausrutschte und neben die Strecke geriet. Der vierfache Champion, der Glück im Unglück hatte und einen Einschlag vermeiden konnte, erklärte: «Das war natürlich nicht geplant. Klar war es wichtig, die Runde zu Ende zu bringen und das Auto zu retten. Aber es war halb so wild, ich bin einfach nur ein bisschen weit rausgekommen. Ich dachte wäre schon trockener, weil ich auch andere habe rausfahren sehen an der gleichen Stelle. Aber ich denke, ich war ein bisschen weiter neben der Strecke.»

Der 29-Jährige rechnet sich trotzdem gute Chancen im Rennen aus: «Ich glaube, es ist kein Geheimnis, dass Red Bull Racing schnell unterwegs sind, aber ich glaube, wir müssen uns nicht verstecken – vor allem im Rennen nicht, denn da sind wir stärker als auf einer Runde.»

Vettel nutzte auch die Chance, sich über die Pirelli-Reifen zu beschweren: «In diesen Bedingungen ist es natürlich auch ein bisschen Glücksache. Aber das Problem ist, dass unsere echten Regenreifen nicht gut genug sind, um das Wasser zu verdrängen. Sonst könnten wir auch rausfahren, wenn es ganz viel Wasser hat. Aber dafür ist der Reifen nicht gemacht.»

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