Renault: Kein Ersatz für Ersatzfahrer Esteban Ocon
Das Formel-1-Werksteam von Renault verzichtet darauf, einen Ersatzfahrer für die verbleibenden neun WM-Läufe zu suchen, nachdem Esteban Ocon vom Manor-Team zum Stammpiloten befördert wurde.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Werbung
Mit der Beförderung zum Formel-1-Stammfahrer hat sich für Esteban Ocon ein Kindheitstraum erfüllt. Er darf damit den dritten aktuellen Formel-1-Renner im Feld steuern – nachdem er schon im diesjährigen Silberpfeil und auch im Renault-Renner hatte ausrücken dürfen.
Werbung
Werbung
Allerdings nur zu Testzwecken, seine GP-Premiere wird der Mercedes-Nachwuchspilot für das Manor-Team bestreiten. Dieses musste den bisherigen Stammpiloten Rio Haryanto zum Reservisten degradieren, weil die nötigen finanziellen Mittel nicht aufzutreiben waren. Der 23-jährige Indonesier weiss, dass seiner Mannschaft keine andere Wahl blieb. Im Gespräch mit dem indonesischen Magazin Tempo.co erklärte Haryanto: "Das Team half mir, indem es mich beim Deutschland-GP starten liess. Mein Geld reichte nur bis zum Ungarn-GP. Ich hätte insgesamt 15 Millionen Euro auftreiben sollen. Aber wir haben nur acht Millionen zusammenkratzen können. Sieben Millionen fehlten uns am Ende noch."
Ocon freut sich seinerseits auf seinen ersten Formel-1-WM-Lauf auf dem altehrwürdigen Circuit de Spa-Francorchamps. Der 19-Jährige war in diesem Jahr bisher in der DTM unterwegs. Ausserdem war er bisher auch der offizielle Test- und Ersatzfahrer des Renault-Werksteams. Während sein Platz in der DTM von Felix Rosenqvist übernommen wird, bleibt die Reservisten-Rolle bei den Franzosen unbesetzt.
Werbung
Werbung
Renault bestätigte auf Twitter: "Was den dritten Fahrer angeht, werden wir keinen anderen Piloten berufen. Sollten wir einen brauchen, dann werden wir einen der Glückspilze, die bereits bei uns unter Vertrag sind, einsetzen."
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Dies könnte etwa der 20-jährige Russe Sergej Sirotkin sein, der im ersten freien Training zum Russland-GP in Sotschi im Auto von Kevin Magnussen seine Runden drehen durfte. Sirotkin, der bereits 2014 als Entwicklungsfahrer des Sauber-Teams Formel-1-Luft schnuppern durfte, bekleidet die gleiche Rolle nun im Werksteam der Franzosen.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.