Stephan Katt tat sich schwer auf dem Leineweberring

Von Rudi Hagen
Grasbahn
In Bielefeld gab es für Stephan Katt ein Küßchen von Freundin Christina

In Bielefeld gab es für Stephan Katt ein Küßchen von Freundin Christina

Stephan Katt profitierte in Bielefeld von den Ausfällen anderer. Der Neuwittenbeker tat sich auf dem Leineweberring schwer.

Nach dem morgendlichen kräftigen Regenschauer und der kleinen Dusche kurz vor Rennbeginn war der Leineweberring in Bielefeld für alle Aktiven ein schwierig zu befahrendes Terrain. Die Oberschicht war glitschig, darunter war es hart. Im Laufe des nur knapp zweieinhalb Stunden dauernden Renn-Nachmittags trocknete die Bahn zwar schnell ab, aber Riefen und Rillen forderten den Piloten körperlich alles ab.

Stephan Katt belegte in der Gruppe A der Internationalen Lizenzklasse am Ende nur Platz 5. Bei insgesamt sieben Fahrern, die in jedem der vier Läufe am Startband standen, reichte es damit so gerade noch zur Teilnahme am Tagesfinale um den Ehrenpreis der Stadt Bielefeld. Dafür hatten sich auch die beiden besten Fahrer der Gruppe B qualifiziert, Youngster Lukas Fienhage und der Tscheche Martin Malek.

Dann nahm das Drama seinen Lauf. Der Niederländer Theo Pijper wurde nach zwei Fehlstarts disqualifiziert, da waren es nur noch sechs Fahrer. Dann fielen jeweils in Führung liegend in Runde 2 Martin Smolinski und in Runde 3 Rookie Fienhage aus.

Damit war der Weg frei auf das Podest für Jannick de Jong und eben Stephan Katt, die in jeweils großem Abstand voneinander durchs Ziel fuhren.

«Ich habe mich ordentlich schwer getan», gestand Katt bei der Siegerehrung, «doch warum soll ich nicht auch mal Glück haben? Aber es stimmt schon, die Leute draußen wollen geile Fights und keine Ausfälle sehen. Ich hatte Schwierigkeiten mit der Technik, zuletzt haben wir dann das Motorrad gewechselt.»

Stephan Katt hat auf jeden Fall den Spaß am Rennen wiedergefunden. Der Schleswig-Holsteiner hat sich gleich zu Saisonbeginn in Balkbrug für das Europameisterschafts-Finale in Hertingen qualifiziert und beim Auftakt zur Langbahn-WM in Herxheim fuhr der «Catman» auf Rang 4.

Das macht Hoffnungen für die nächsten Runden am 17. Juni in La Reole (F) und am 9. Juli in Mühldorf am Inn. Hier in Bayern wird Stephan Katt noch einen Tick stärker motiviert sein, denn keine 30 km entfernt in Wurmannsquick lebt seine Partnerin Christina Kerscher, mit der er hier viel Zeit verbringt. Viele Fans aus dieser Gegend werden ihm die Daumen drücken.

 

 

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