Sarah Heide plant Testfahrt mit Suzuki GSX R 1000

Von Esther Babel
IDM
Sarah Heide auf der neuen Suzuki

Sarah Heide auf der neuen Suzuki

Die Suzuki-Pilotin vom Team um Stefan Laux ist bisher in der IDM Superstock 600 erfolgreich. Im kommenden Jahr darf es vielleicht eine Nummer größer sein. Probefahrt vorausgesetzt.

Auf der Intermot hatte Sarah Heide auf der neuen Suzuki GSX R 1000 schon einmal Platz genommen. Die Idee, im kommenden Jahr in die IDM Superstock 1000 aufzusteigen, schwirrt seit dem durch die Köpfe von Heide und ihrem Teamchef Stefan Laux. Entschieden ist allerdings noch lange nichts.

«Erst braucht man ja mal ein Moped», erklärt Heide. «Dann möchte ich gerne eine Probefahrt machen.» Ausserdem wartet auch das Team Laux auf Informationen durch den Industrieverband Motorrad, der im Jahr 2017 für die IDM verantwortlich ist. «Wie wird die Serie im nächsten Jahr», fragt Heide. «Auch ein Grund, warum wir unsere Entscheidungen noch offen gelassen haben. Wir möchten erst einmal wissen, was die IDM-Macher genau wollen. Denn Pläne zu schmieden ohne zu wissen wofür, bringt es ja nicht.»

Auf der neuen Suzuki GSX R 1000 würde sich auch Heide als eingefleischte Superstock 600-Pilotin wohlfühlen. «Hätte man mir die Augen verbunden, ich hätte keinen Unterschied bemerkt», glaubt sie. «Der Aufbau ist ähnlich wie bei der 600er. Aber jetzt will ich sie erst einmal auf der Strecke probieren. Dann weiß ich gleich, ob es passt oder nicht.»

Auch mit ihrem Team möchte sich Heide beraten. Denn allein wird im Team Suzuki Laux nicht entschieden. «Was bringt mich weiter», fragt sich Heide. «Und was reizt das Team? Ausserdem möchte ich erst einmal wissen, was der IVM genau plant. Ja. Es heißt, es gibt was 2017. Aber was? Wie soll ich da sonst mit Sponsoren was klären, ich kann ihnen ja nicht irgendwelche Theorien verkaufen. Erst muss die Faktenlage stimmen.»

Den Umstieg in die 1000er-Klasse würde Heide, die nun schon seit neun Jahren zur IDM Superstock 600 gehört, als Entwicklungsjahr sehen. «Wir brauchen erst einmal ein Motorrad», zählt sie auf. «Dann die ganzen Teile und dann müssen wir sie zum Laufen bringen. Wir überlegen, was gescheiter ist.»

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