Alex Cudlin: «Ein Platz in der IDM wäre toll»

Von Esther Babel
IDM
Im August besuchte Alex Cudlin erstmals die IDM. Seit dem steht für den Australier fest, dass er auf der Strecke mitmischen will. Nun ist er auf Job-Suche.

Der Name Cudlin ist in der IDM durch Damian Cudlin schon hinlänglich bekannt. Spätestens nach dem Gewinn der IDM Supersport im Jahr 2011 und er Umsiedlung nach Gera wächst die Fan-Gemeinde des Australier ständig. Jetzt will auch der kleine Bruder Alex ran.

Das Talent für schnelles Motorradfahren scheint in der Familie Cudlin auch vor dem kleinen Bruder nicht halt gemacht zu haben. Drei Mal ist Alex Cudlin (27) bereits Meister in der Katarischen Superbike-Meisterschaft geworden. «Im Jahr 2010 habe ich mit dem Team QMMF in der Langstrecken-Weltmeisterschaft die Wertung der Superstock-Klasse gewonnen», zählt Cudlin auf. Mit dem Suzuki Endurance Racing Team SERT schnappte er sich beim diesjährigen Finale in Le Mans den Titel in der WM.

Zwischendrin besuchte er im August seinen älteren Bruder Damian, um ihn beim Kampf um die IDM-Superbike-Krone zu unterstützen. «Ich habe eine tolle Meisterschaft kennengelernt», beschreibt Cudlin seine Eindrücke, «und es erschien mir alles sehr professionell.»

Inzwischen plant Alex Cudlin den IDM-Einstieg. Was dem Australier noch fehlt, sind die entsprechenden Kontakte. Sein Bruder Damian, selbst noch auf der Suche nach einem Job für die Saison 2014, konnte seinen kleine Bruder in den letzten Wochen nur bedingt unterstützen. Denn statt IDM Superbike hiess es für den älteren der Cudlin-Brüder, in der MotoGP antreten. Den Einsatz beim WM-Finale in Valencia am kommenden Wochenende inklusive.

Bei der Wahl der Klasse ist Alex Cudlin offen. «Sowohl in der IDM Superbike als auch in der IDM Supersport gibt es Teams, die einen extrem professionellen Eindruck machen. Ich wäre für beides zu haben.»

Eine Runde mit Alex Cudlin auf dem Losail Circuit gibt es hier zu sehen: Talentprobe

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