Luca Grünwald hat die Suzuki gut im Griff

Von Esther Babel
IDM Superbike
In der IDM Superbike landete der Pilot vom Team Mayer in Assen erneut als schnellster Suzuki-Pilot im Ziel. Vor allem im ersten Lauf war der dritte Platz bereits in Sichtweite. Auch ohne Kit-Elektronik.

Da in Assen für die IDM wegen der örtlichen Lärmbeschränkungen nicht ganz soviel Zeit zur Verfügung stand, musste sich auch Luca Grünwald beeilen, möglichst rasch auf einen grünen Zweig bei der Abstimmung mit der neuen Suzuki GSX R 1000 zu kommen. «Die zwei freien Trainings waren ein wenig knapp», erklärte er. «Da hätten wir noch ein bisschen mehr Zeit gebraucht. Das Grip-Level war zu Beginn des Wochenendes allgemein nicht so toll, daher war auch bei uns die Traktion ein Thema. Natürlich gefällt mir die Strecke in Assen, aber wenn man nicht vorne dabei ist, nützt einem auch die schönste Strecke nichts.»

Doch von Beginn an lagen die Zeiten der Kontrahenten dicht beisammen. Nach dem ersten verregneten Quali fiel die Entscheidung über die Startpositionen erst am Nachmittag. Auch da zeigte sich noch der eine oder andere nasse Fleck auf dem Asphalt und das Timing in Sachen Reifen war entscheidend. Mit der achten Zeit schnappte sich Grünwald einen Platz in Reihe 3.

Schon nach der ersten Runde in Lauf 1 ging es für Grünwald einen Schritt in die richtige Richtung, nämlich nach vorne. Über die Distanz steckte der Suzuki-Pilot mitten drin in einer wilden Meute, die sich nichts schenkte und die bis zum Zehntplatzierten reichte. Für Grünwald sprang am Ende Platz 5 heraus, erneut war er damit bester Suzuki-Pilot. «Das war top», lautete sein Urteil. «Der Abstand zur Spitze war nicht weit und wir sind echt zufrieden. Zu Beginn war ich nicht ganz an der Gruppe dran, aber dann bin ich ordentlich vorwärts gekommen und war gut dabei.»

Lauf 2 endete für Grünwald mit Rang 8. Seine Verfolger hatte er abgeschüttelt und wurde zwei Runden vor Schluss durch den Abbruch per roter Flagge überrascht. Der Motorplatzer an Pepijn Bijsterboschs Yamaha hatte die Strecke verdreckt und an ein sicheres Weiterfahren war nicht zu denken.

«Mein Start war leider nicht ganz so gut wie in Lauf 1», so Grünwalds Bericht. «Ich war im ersten Eck ein wenig eingezwickt und konnte nicht ganz so viele Plätze gutmachen wie noch am Vormittag. Am Anfang hatte ich einige Positionskämpfe die Zeit gekostet haben. Zusammen mit Jan Bühn konnten wir an die Gruppe vor uns heranfahren. Die Rundenzeiten waren nicht ganz so konstant und ich hab’s nicht hingebracht, beständig meine 1.41 tief zu fahren. Durch die Schwankungen war es schwierig, noch weiter nach vorne zu kommen. Vom Speed her war ich ziemlich am Limit. Das Rennen war okay, aber das erste war besser.»

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