IDM und GP-Erinnerungen am Nürburgring

Von Esther Babel
IDM Superbike

Die Geschichte des Nürburgrings ist lang. Seit 1984 wird auf der Grand-Prix-Strecke gefahren. Bei der IDM und der WM standen schon einige namhafte Piloten auf dem Podest, die bis heute präsent sind.

An diesem Wochenende ist die IDM Superbike auf dem Nürburgring zu den Läufen 7 und 8 unterwegs sein. Die anderen Klassen müssen zu Hause bleiben, denn der Hauptmieter der Strecke werden die Vierräder rund um den Truck-Grand-Prix sein und die IDM Superbike wird sich dort im Rahmenprogramm einem hoffentlich großen Publikum präsentieren.

Für die Superbiker wird damit eine einjährige Eifel-Pause zu Ende gehen, denn im Vorjahr hatte das IDM-Fahrerlager seine Zelte nicht dort aufgeschlagen. Zuletzt war man dort im Jahr 2017 zum Saisonauftakt ausgerückt. Damals hatte den ersten Lauf der IDM Superbike Danny de Boer gewonnen und sollte damit in die IDM Geschichte eingehen. Denn es sollte der einzige Lauf in diesem Jahr sein, bei dem der Sieger nicht Markus Reiterberger hieß. Der Bayer war im Regenrennen auf den zweiten Platz gefahren und legte erst bei trockenen Bedingungen seine IDM-Karten auf den Tisch. Ebenfalls auf dem Podest waren im dem 35 Mann starken Teilnehmerfeld Florian Alt, Jan Bühn und Dominik Vincon.

In der IDM Supersport 600 gelang Kevin Wahr aus Nagold ein Doppelsieg. Auch er verfügte da genauso wie Reiterberger über WM-Erfahrung, lieferte sich aber in beiden Läufen mit Thomas Gradinger aus Österreich einen Schlagabtausch, wobei dieser im ersten Lauf mit der Yamaha ins Abseits rutschte. Im zweiten Lauf wurde er Zweiter.

Markus Reiterberger war schon einmal auf dem Nürburgring erfolgreich und holte bei seinem Weg zu seinem zweiten IDM-Titel 2015 den Doppelsieg. Mit auf dem Podest Xavi Forés und Lorenzo Lanzi, damals beide auf einer Ducati.

Zehn Jahre zurück

Die IDM war schon immer regelmäßig auf dem Nürburgring unterwegs. Im Jahr 2009 fand dort das dritte und vierte Rennen der Saison statt. Über 40 Fahrer waren angemeldet. Am Ende der Saison sollte Jörg Teuchert als Meister mit 293 Punkten ganz oben auf dem Zettel stehen. 109 Punkte dahinter wurde der heutige ServusTV-Kommentator Stefan Nebel Vizemeister. Rang 3 mit 173 Punkten ging an Werner Daemen, der heute der erfolgreichste Teamchef der IDM ist.

Noch dabei bei der 35 Mann starken Truppe: Dario Giuseppetti – heute Instruktor bei Hafeneger Renntrainings, Andreas Meklau – heute in der Führungsetage am Red Bull Ring, Martin Bauer, Roman Stamm, Phillip Hafeneger und Nina Prinz. Auf dem Nürburgring 2009 schnappte sich Jörg Teuchert den ersten Sieg vor Nebel und Arne Tode. Tode gewann Lauf 2, mit auf dem Podest Nebel und Teuchert.

Erinnerung an GP-Zeiten

Den letzten Motorrad-WM-Lauf bekamen die Fans auf dem Nürburgring im Jahr 1997 zu sehen. Damals holte in der Kategorie bis 125 ccm Valentino Rossi die Pole-Position und den Sieg. Platz 2 ging an Yoshiki Kato, Dritter wurde der Deutsche Tex Geissler, der heute bei KTM in der MotoGP tätig ist. In der Viertelliter-Klasse rauschte Ralf Waldmann auf Rang 3. Schneller waren nur der Sieger Tesuya Harada und Oliver Jacque. Der 500er-Pott ging an Michael Doohan vor Tadayuki Okada und Takuma Aoki.

Noch besser sah es aus deutscher Sicht ein Jahr vorher aus. Da ging der Sieg an Waldmann, als Dritter mit auf dem Podest war Jürgen Fuchs. Auch Dirk Raudies hat auf dem Nürburgring Podest-Erfahrung. Der Schwabe wurde 1990 Zweiter. Vor ihm hiess der Sieger Doriano Romboni, hinter ihm war Loris Capirossi unterwegs. Das Podest in der 250er-Kategorie lautete Wilco Zeelenberg, Carlos Cardus und John Kocinsky. Kevin Schwantz gewann das 500er-Rennen vor Wayne Rainey und Mick Doohan.

Den ersten WM-Lauf auf dem neuen Nürburgring feierten die Fans 1984, vorher war man auf der Nordschleife unterwegs. Auch damals sprach man auf dem Podest deutsch. Der zweite Platz ging an Martin Wimmer, Rang 3 belegte Manfred Herweh.

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