Marc Moser: Mit zwei IDM-Pokalen auf der Erfolgsspur

Von Esther Babel
IDM Superbike

Nach seiner Auszeit im Jahr 2018 ist der Superbike-Pilot vom Team MGM wieder endgültig in der IDM angekommen. In Most holte er trotz Rangelei in Lauf 2 zwei Podestplätze. Assen kann kommen.

Das IDM-Wochenende von Schleiz wird Marc Moser als das mit dem Totalschaden an seiner Yamaha R1 im Gedächtnis bleiben. Schönere Erinnerungen produzierte er am vergangenen Wochenende im tschechischen Most, wo er gleich bei beiden Rennen auf das Podest fahren konnte. Im Qualifying war es bei den gemischten bis nassen Verhältnissen mit Platz 10 losgegangen.

«Das Wochenende hat gut angefangen, ich war immer relativ schnell», beschreibt Moser seine Trainings. «Das Motorrad hat von Beginn an gut funktioniert und wir haben immer nur Kleinigkeiten verändert. Ich habe nur im ersten Sektor immer viel Zeit verloren, aber nicht wirklich herausgefunden warum. Dafür war ich im letzten Sektor am schnellsten. Im Qualifying haben wir uns leider ein bisschen verpokert, weil ich noch einmal eine Änderung haben wollte und dann fing es an zu regnen.»

Im ersten Rennen lief noch alles in gesitteten Bahnen ab. Moser arbeitete sich nach vorne, lag zur Halbzeit bereits auf dem vierten Rang, konnte in den verbleibenden acht Runden weitere Konkurrenten überholen und sicherte sich am Ende den zweiten Platz.

«Im ersten Rennen konnte ich meine Startposition behaupten, bin dann langsam nach vorne gekommen und es lief super», so die Beschreibung des Yamaha-Piloten. «Das zweite Rennen verlief aber noch viel spannender. Ich hatte einen guten Start, bin aber dann zurückgefallen. Die erste Kurve in Most ist sehr eng, ich wurde etwas eingequetscht und dachte mir, es ist besser durchzukommen, als ein weniger cleveres Manöver zu machen. Von Platz 15 aus habe ich eine Aufholjagd gemacht und habe es vor der allerletzten Kurve geschafft, Alex Polita noch einmal zu überholen. Das hat wirklich Spaß gemacht. Ich bin sehr glücklich, das Team hat gut gearbeitet und hat mir das Motorrad wieder toll hingestellt, nachdem es in Schleiz zerstört war. Ich denke, so kann es weitergehen. Ich freue mich auf Assen.» 



Auch Teamchef Michael Galinski zeigte sich zufrieden: «Ein super Wochenende für Team MGM Racing Performance. Die Krönung war Marc, der grandiose Rennen gefahren ist. Im zweiten Lauf war er nach einer kleinen Rempelei auf 15 zurückgefallen. Trotzdem fuhr er super Rundenzeiten, mit 1:35.6, etwa die gleiche Zeit wie Ilya Mikhalchik in seiner schnellsten Runde und dann bis auf Platz 3 nach vorne gefahren. Das war wirklich geil. Wir sind rundum zufrieden, haben uns jetzt auch eine kleine Pause bis Assen verdient. Marcs Motorrad nach Schleiz wieder aufzubauen, hat schon viel Kraft gekostet. Aber wir freuen uns auf Assen. Marc liebt Assen, wir können es kaum erwarten.»

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