Marc Moser fing in Hockenheim bei Null an

Von Esther Babel
IDM Superbike
Marc Moser

Marc Moser

Der IDM Superbike-Pilot vom Team MGM Racing Performance sammelt Führungskilometer und macht am Ende sein Team auch ohne Pokal glücklich. Noch Luft nach oben beim Speed.

Marc Moser zeigte beim Heimrennen auf dem Hockenheimring einen starken Kampf.
 Nach einem verregneten Freitag zum finalen Rennwochenende der IDM-Saison 2019 auf dem Hockenheimring konnte sich Marc Moser in einer spannenden Qualifikation den dritten Startplatz vor dem ersten Rennen sichern. «Ich habe mich extrem auf mein Heimrennen und dieses Finale gefreut», erklärt Moser, «war hochmotiviert und habe sogar im Urlaub dafür trainiert. Leider waren am Freitag ungünstige Verhältnisse, weshalb wir nichts testen konnten und dadurch nicht so richtig wussten, wo wir stehen, weil ich noch nie mit der Yamaha hier gefahren bin. Im Qualifying haben wir praktisch bei Null angefangen, aber es hat recht gut funktioniert. Ich habe dabei aber wohl auch die kleineren Probleme, die man dann in den Rennen gemerkt hat, etwas überfahren.»

Mit einem guten Start konnte der Pilot aus Frankfurt seine Ausgangsposition verteidigen und brachte nach einem harten Kampf im 18 Runden langen Rennen schließlich den fünften Platz ins Ziel. Zum Start des zweiten Laufes auf abtrocknender Strecke übernahm Moser den Spitzenplatz und wurde erneut auf Platz 5 abgewinkt.

«Meine beiden Starts waren wunderbar», schwärmt Moser, «es hat endlich einmal funktioniert. Leider konnten wir ansonsten das Motorrad nicht ganz so einstellen, wie wir es wollten, dadurch habe ich eher mit stumpfen Waffen gegen die anderen gekämpft. Ich konnte ihnen einfach nicht mehr folgen. Im zweiten Rennen habe ich am Anfang schon gesehen, dass es trocken ist, ich habe die nassen Stellen gemieden und bin etwas weiter weg von den weißen Linien gefahren, was gut funktioniert hat. Ich konnte fünf Runden lang führen und mich zwei oder drei Mal gegen die BMW wehren, aber sobald die dann vorbei waren, konnte ich nicht folgen. Ich hatte starke Slides. Insgesamt bin ich mit der ganzen Saison aber zufrieden, vielleicht wird es im nächsten Jahr noch besser.»



«Marc hat super gekämpft, aber das Motorrad war nicht in dem Zustand, wie es sonst immer war», fügt Teambesitzer Michael Galinski an. «Auf der Geraden haben wir immer etwas Leistungsverlust gehabt und nicht richtig rausgefunden, woran es lag. Aber er hat super gekämpft und uns damit glücklich gemacht.»

Mit 153 Punkten schließt der MGM Racing Performance Fahrer die Saison 2019 auf dem sechsten Rang der Gesamtwertung ab.



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