Gareth Jones: Mit Kahnbein-Bruch am Red Bull Ring

Von Esther Babel
IDM Superbike
Die IDM-Pause will der Yamaha-Pilot nutzen, um sich von zwei harten IDM-Wochenenden zu erholen. Seit Oschersleben ist der Australier mit einem gebrochenen Kahnbein unterwegs.

Ganz so dramatisch wie die Aktion von MotoGP-Pilot Jorge Lorenzo, der kurz nach einem Schlüsselbeinbruch und anschliessender Operation in Assen den fünften Platz holte, waren die beiden letzten Rennwochenenden von Yamaha-Pilot Gareth Jones nicht. Doch schmerzfrei gestalteten sich die letzten drei IDM-Rennen auch für den Australier nicht.

Mitte Juni war Jones im ersten der beiden IDM-Rennen in der Motorsportarena Oschersleben gestürzt. Anschliessend sah man ihn mit einem dicken Eisbeutel auf dem nicht minder dicken linken Handgelenk. «Das war ein ganz seltsamer Sturz», grübelte er damals. «Nach einem ziemlich miesen Qualifying war meine Pace im Rennen echt gut. Ich war ganz dicht hinter Kevin Valk und fühlte mich gut. Dann ging es in die Schikane rein. Als ich links rum wollte, verlor ich plötzlich die Kontrolle über mein Vorderrad. Es ging so schnell, ich konnte nichts mehr retten.»

«Der Arzt meinte dann, es sei alles okay», erklärt Jones. «Aber es tat verdammt weh.» Im zweiten Rennen biss Jones die Zähne zusammen und holte den achten Platz. Zeit zum Auskurieren blieb dem Australier nicht. Denn von Oschersleben ging es auf direktem Weg an den Red Bull Ring. Lediglich ein Arztbesuch wurde eingeschoben. Diagnose: Kahnbeinbruch.

«Das Wochenende auf dem Red Bull Ring war hart», gibt Jones zu. «Ich bin froh, dass ich ein paar Punkte holen konnte. Wir mussten meine Lenkerstummel nach aussen verstellen, um den Druck von meiner Hand zu nehmen. Doch laut Arzt soll die Sachen in vier bis fünf Wochen ausgestanden sein. Jetzt bin ich erst mal froh über die Pause.»

Fahrrad-Training ist allerdings auch in der Sommerpause für Gareth Jones angesagt. «Ich will mit meiner Mannschaft vom Team Yamaha Motor Deutschland an einem Radrennen teilnehmen», verrät er. Und wer Jones’ Teamchef Michael Galinski kennt, der weiss, bei Radrennen wird ernst gemacht.

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