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Jones (Kawasaki): «Mir fehlte in Zolder eine Sekunde»

Von Esther Babel
In Zolder sprang Gareth Jones im Weber-Diener-Team für den verletzten Luca Grünwald bei der IDM Superbike ein und holte die Plätze 7 und 6. Es hätte etwas mehr sein dürfen.

Nach aufregenden Tagen war das Kawasaki-Team um Emil Weber und Rolf Diener im belgischen Zolder wieder vollzählig am Start. Bei der Auftaktveranstaltung auf dem Lausitzring hatte sich der Superbike-Pilot Luca Grünwald bei einem Sturz das rechte Bein mehrfach gebrochen und fällt nun für einige Zeit aus.

Damit die Kawasaki des schweizerischen Teams aber nicht ungenutzt bleibt, schaute sich die Teamleitung nach einem adäquaten Ersatzfahrer um und wurde beim Australier Gareth Jones fündig.

Im Abschlusstraining in Zolder blieb dem IDM-Rückkehrer nur wenig Zeit, um sich seine Startposition zu erobern. Schon nach wenigen Trainingsminuten setzte erneut ein unangenehmer Nieselregen ein, der sich auf die Rundenzeiten nicht gerade positiv auswirkte. Für Gareth Jones wurde es in seinem ersten IDM-Rennen mit der Kawasaki ZX10R der achte Startplatz. «Ich hatte nur zwei fliegenden Runden, bevor der Regen kam», erklärte er anschliessend. «Mein Timing war nicht perfekt.» Im Warm-up gab es noch einen kleine Stossdämpfer-Test, denn gegen ein wenig mehr Grip am Hinterrad hätte Jones nichts einzuwenden gehabt.

Nach den beiden Rennen konnte Jones die Plätze 7 und 6 der IDM Superbike-Wertung auf seiner persönlichen Erfolgsbilanz verbuchen. «Dafür, dass wir am Freitag von Null gestartet sind, sind die Ergebnisse in Ordnung», relativiert er. «Unser kleiner Test im Warm-up war erfolgreich. Ich hätte natürlich gerne noch mehr Grip gehabt, aber wir wussten anschliessend, dass wir genau auf dem richtigen Weg sind. Eine Sekunde fehlt mir noch, um da zu fahren, wo ich hin will.»

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