Florian Alt (Yamaha): IDM-Tendenez weiter steigend

Von Esther Babel
IDM Superbike
Für einen IDM Superbike-Sieg reicht es noch nicht ganz. Doch Florian Alt und das Team Yamaha MGM machen Fortschritte. Zwei zweite Plätze springen in Assen für den ehemaligen Moto2-WM-Piloten raus.

Florian Alt konnte das Wochenende zusammen mit seiner Crew nutzen, um weitere Fortschritte mit Maschine und Reifen zu erzielen. Er steigerte sich im Laufe des Wochenendes deutlich und startete beide Rennen von Platz fünf aus der zweiten Reihe.



Im ersten Rennen lieferte sich der ehemalige Moto2-WM-Fahrer einen harten Kampf um Platz 2 gegen Bastien Mackels, den er schließlich um nur 0.020 Sekunden für sich entscheiden konnte. «Wir haben uns das ganze Wochenende über immer mehr gesteigert», freut sich Alt. «Ich hatte einen richtigen Qualifyer zur Verfügung und das hat man sofort in den Rundenzeiten gesehen. Außerdem haben wir am Motorrad viele Veränderungen vorgenommen und das hat in beiden Rennen sehr gut gepasst. Ich habe mich im Rennen wohlgefühlt und war konkurrenzfähig. Das war wirklich ein harter Kampf mit Mackels. Bis auf die Start-Ziel-Linie konnte ich die Tür zu machen und ihn hinter mir halten. Das war aber trotzdem noch eng, weil er ziemlich gut beschleunigt hatte. Letztendlich hat es gereicht.»

Auch im zweiten Rennen zeigte der 20-jährige Pilot aus Gummersbach eine gute Leistung und eroberte einen weiteren zweiten Rang. Damit klettert Alt mit 161 Punkten in der Gesamtwertung auf die zweite Position nach vorn.


«Es war es noch besser», meinte er anschließend. «Ich hatte ein gutes Gefühl, konnte alleine noch schnellere Rundenzeiten fahren. Ich hatte einen schlechten Start, konnte aber schnell wieder Plätze gutmachen. Es ging wirklich ordentlich nach vorne. Am Ende habe ich zehn Sekunden auf Marvin Fritz verloren, was natürlich nicht schlecht ist. In den ersten Runden habe ich im Verkehr bereits fünf Sekunden davon verloren. Zwei zweite Plätze sind natürlich ein super Ergebnis für uns. Jetzt schauen wir, dass wir darauf aufbauen können. Ein riesen Dank geht an unser Team und auch Dunlop, die wirklich hart arbeiten. Wenn wir jetzt noch ein paar kleinere Schritte machen, dann sind wir richtig stark.»



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