IDM Supersport 600

Prokop wechselt für IDM 2017 zu Weber-Diener

Von - 10.01.2017 09:43

In der IDM Superstock 600 war Janusch Prokop 2016 mit der Kawasaki ZX6R vom Team Schnock unterwegs. Jetzt wechselt der Teenager das Team, bleibt der Marke aber treu. IDM-Titel ist ein Thema.

Wenige Tage nach dem Jahreswechsel kann das Team Weber Diener einen weiteren Fahrer für das Startaufgebot in der IDM 2017 verkünden. Neben dem IDM Superstock 600-Vizemeister Christian Stange kommt mit Janusch Prokop ein weiteres Talent zur schweizerischen Kawasaki-Truppe. Damit kann sich das Team um Emil Weber und Rolf Diener, Teamleiter Evren Bischoff und Techniker Kurt Stückle in der 600 ccm-Klasse breiter aufstellen als noch im Vorjahr.

Janusch Prokop ist 19 Jahre alt und tauchte nach Erfahrungen im Trial-Sport 2013 erstmals beim ADAC Junior Cup auf einer Rennstrecke auf. Im Jahr 2015 eroberte er den Vizetitel im Deutschen Rundstrecken-Cup und startete als Gastfahrer in der IDM Superstock 600. Im Jahr 2016 folgte dann die erste komplette IDM Superstock 600 Saison und mit einer Kawasaki ZX6R setzte sich Prokop gekonnt in Szene. Beim vierten IDM-Wochenende auf der Highspeed-Strecke im belgischen Zolder war bei Prokop der erste Podestplatz fällig. Mit einem dritten Platz in Assen und einem zweiten Platz beim IDM-Finale in Hockenheim eroberte er den vierten Platz in der Gesamtwertung.

Eine steil nach oben verlaufende Erfolgskurve, die auch dem Team Weber-Diener nicht verborgen blieb. Den nach der Saison geführten Vertragsverhandlungen folgte nun die Unterschrift für eine gemeinsame Zusammenarbeit in der kommenden Saison. «Durch unseren Fahrer Christian Stange, der bis zum letzten Rennen im Titelkampf dabei war», erzählt Evren Bischoff, «haben wir auch die Ergebnisse und die Entwicklung von Janusch verfolgt. Wir sind sicher, dass er den eingeschlagenen Weg mit unserer Unterstützung erfolgreich weitergehen wird. Mit der Kawasaki kennt er sich ja schon gut aus, von daher wird es keine große Umstellung für ihn sein.»

An Ehrgeiz mangelt es dem Teenager, der als Nutzfahrzeuge-Mechatroniker gerne an den ganz großen Autos rumschraubt, nicht. «Platz 4 im Vorjahr war gut», ist er sich bewusst. «Jetzt will ich weiter nach vorne. Ich will immer bei den Schnellsten dabei sein und ich will um den Titel kämpfen.»

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