Für IMSA: Joest Racing zieht in Basis bei Atlanta ein

Von Oliver Müller
IMSA
In der Saison 2018 wird Joest Racing zwei Mazda DPi in der amerikanischen IMSA-Serie einsetzen. Bevor nächste Woche Testfahren gegen die Klassenkonkurrenz anstehen, wurde ein neues Zuhause bezogen.

Der nächste Schritt ist getan. Das Team Joest Racing, welches in Wald-Michelbach im deutschen Odenwald beheimatet ist, hat seine neue (zusätzliche) Basis in den USA bezogen. Diese befindet sich im Norden von Atlanta im US Bundesstaat Georgia. Von dort aus operiert Joest Racing beim Einsatz von zwei Mazda DPi für die anstehende Saison in der IMSA-Serie. Die Spezialisten-Mannschaft um Reinhold Joest und Ralf Jüttner ist im vergangenen Sommer eine Partnerschaft mit dem nordamerikanischen Rennsport-Arm des japanischen Herstellers Mazda eingegangen, nachdem 2016 die LMP1-Zusammenarbeit mit Audi eingestellt wurde.

In den Wochen und Monaten nach dem Verkünden der Kooperation mit Mazda stand jedoch zunähst ein nicht unerhebliches Entwicklungsprogramm an. Denn der Mazda DPi basiert in seinen Grundzügen auf dem Riley Mk.30. Doch da dieser LMP2-Wagen nicht konkurrenzfähig war, musste technisch ordentlich nachgelegt werden.

Und auch auf der Rennstrecke wurden viele Kilometer abgespult. Nach einer ersten Ausfahrt in Hockenheim im September, gab es kurze Zeit später noch eine weitere Testfahrt in Donington Park. Beide fanden noch jeweils mit der Ursprungsversion des Mazda DPi statt. Es folgten einige Testsessions im Windkanal von Lola in England. Später siedelte das Projekt zu weiteren Probeläufen nach Nordamerika um. Diese fanden dann bereits mit einem überarbeiten Renner auf dem Daytona International Speedway statt.

Bereits nächste Woche trifft das 'Mazda Team Joest' (unter dieser Nennung wird die neue Combo im Wettbewerb auflaufen) auf seine nächstjährigen Konkurrenten. Denn ebenfalls in Daytona veranstaltet die IMSA am 05./06. Dezember erste Testfahren, die zur Erstellung der Basis-BoP für 2018 dienen sollen. Neben dem Mazda treten auch noch drei weitere DPi in der amerikanischen Serie an: Der Cadillac DPi (basiert auf dem Dallara P217), der Nissan DPi (basiert auf dem Ligier JS P217) und der Acura DPi (basiert auf dem Oreca 07). Die DPi bilden gemeinsam mit den Standard-LMP2 die Gesamtsieg-Klasse in der IMSA.


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