Formel 1: Ein selten kurioser Unfall

Kove-CEO Zhang Xue tritt zurück – was ist da los?

Von Rolf Lüthi
In einem dürren Statement kündigt der chinesische Motorrad-Hersteller Kove den Rücktritt von CEO und Mitbegründer Zhang Xue an. «Mr. Zhang» war mehr als ein CEO, er war die Seele von Kove.

Unvergessen die Aufnahmen von der Dakar-Rallye 2023, als Zhang eigenhändig die Kove-Motorräder herrichtete und reparierte. Motorräder, die am Start bestenfalls wohlwollend belächelt wurden. Als das Kove-Werksteam mit allen drei Fahrern das Ziel erreichte, war mitleidiges Lächeln längst in Bewunderung umgeschlagen, und Zhang konnte sich wie ein Kind freuen ob seinem Erfolg.

Im Jahr darauf, wieder an der Dakar-Rallye, wurde ein anderer Charakterzug Zhangs öffentlich: Als Kove-Fahrer Mason Klein in der zweiten Etappe mit Motorschaden liegenblieb, übernahm Zhang persönlich die Verantwortung für die Ursache, eine geborstene Oelleitung, und entschuldigte sich öffentlich bei Klein für seinen Fehler.

Gemäss der offiziellen Mitteilung auf der Facebook-Seite von Kove ist Zhang am 28. Februar von seinem Posten als CEO zurückgetreten und hat entschieden, sich temporär aus dem Kove-Management zurückzuziehen. Er bleibt jedoch Teilhaber von Kove.

Auf die laufende Produktion und Entwicklung der Kove-Serienmotorräder habe der Rückzug Zhangs keinen Einfluss, und auch das Engagement im Sport – Rallye und Supersport-WM 300 – soll beibehalten werden.

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