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Langbahn-Team-WM Morizes: Ohne Smolinski, Katt & Riss

Von Ivo Schützbach
Nicht dabei: Martin Smolinski (li.) und Stephan Katt

Nicht dabei: Martin Smolinski (li.) und Stephan Katt

Titelverteidiger Deutschland ist mit achtmal Gold die mit Abstand erfolgreichste Nation in der Langbahn-Team-WM. Wenn am 1. September in Morizes das Finale steigt, sind die Deutschen aber nur Außenseiter.

Die Nominierungen für die Langbahn-Team-WM in Südfrankreich sorgen bei manch einem für fragende Gesichter. Deutschland tritt 2018 mit Michael Härtel, Lukas Fienhage, Jörg Tebbe und David Pfeffer an.

Härtel ist der einzige von vier deutschen GP-Fahrern in der Aufstellung. Nach seinem schweren Sturz in La Réole Mitte Juni ist aber noch nicht klar, ob der 20-Jährige am 1. September überhaupt starten kann. «Bis dahin sind es noch ein paar Wochen, ich hoffe, dass es dann wieder geht», sagte Härtel zu SPEEDWEEK.com. «Dass wenigstens ich Deutschland dort vertreten kann.»

Der WM-Zweite Martin Smolinski findet sich ebenso wenig in der Aufstellung wie der WM-Sechste Bernd Diener, GP-Fahrer Stephan Katt und der zweifache Langbahn-Weltmeister Erik Riss.

Dem 59-jährigen Diener liegt die Bahn in Morizes nicht, Erik Riss konzentriert sich auf den Speedway-Sport.

Smolinski hat für dieses Datum bereits andere Verpflichtungen: «Die Veranstaltung überschneidet sich leider mit der Night of the fights in Cloppenburg.»

«Es ist an der Zeit, nach zwölf Jahren Platz für nachrückende Fahrer zu machen», nennt der 38-jährige Katt als Argument für sein Fehlen. Mit sieben Team-Titeln ist er Deutschlands Erfolgreichster.

Favorit sind 2018 die Franzosen mit Weltmeister Mathieu Trésarrieu, dessen Bruder Stéphane, WM-Leader Dimitri Bergé und Speedway-Ass David Bellego.

Die Startaufstellungen:

Deutschland: Michael Härtel, Lukas Fienhage, Jörg Tebbe, David Pfeffer.

Niederlande: Theo Pijper, Henry van der Steen, David Meijerink, Mark Beishuizen.

Frankreich: Mathieu Trésarrieu, David Bellego, Dimitri Bergé, Stéphane Trésarrieu.

England: James Shanes, Zach Wajtknecht, Chris Harris, Adam Ellis.

Schweden: Sebastian Alden, Anders Mellgren, Andreas Bergström, Robin Aspegren.

Tschechien: Josef Franc, Martin Malek, Hynek Stichauer.

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