Smolinski: Duell mit einem Windhund

Von Manuel Wüst
Langbahn-WM
Smolinski will in Marienbad ins Finale.

Smolinski will in Marienbad ins Finale.

Im aussergewöhnlichen Renneinsatz war Martin Smolinski. Der Fernsehsender Pro 7 hatte nach Sportlern gesucht, die es mit einem Windhund auf einer Hunderennbahn aufnehmen.

Da war Smoli natürlich gleich dabei! Die geplanten Dreharbeiten im Mai mussten verschoben werden und fanden erst diese Woche in der Schweiz statt. «Das Ganze war eine coole Sache und eine hervorragende Möglichkeit, den Speedway-Sport wieder einmal in die deutschen Wohnzimmer zu bringen. Ich denke, dass ich recht schnell unterwegs war, obwohl die Piste nicht gerade für Speedway-Motorräder gemacht war.»

An zwei Tagen wurde gedreht, die Sendung wird am 3. Juli um 19 Uhr auf Pro 7 ausgestrahlt! Ob Smoli das Duell gegen den Windhund gewonnen hat, weiss er selbst noch nicht, denn auch den Athleten wurde das Ergebnis vorenthalten.

Am kommenden Sonntag startet Martin Smolinski im tschechischen Marienbad, wo er vor einigen Wochen den Tschechischen Meistertitel erringen konnte, in seine erste GP-Saison auf der Langbahn. Nach einem ernüchternden GP-Auftritt im Vorjahr in Pfarrkirchen als er nach strapaziöser Anreise im hinteren Teil des Feldes landete, konnte der Bayer mit einem vierten Rang beim GP in Vechta überzeugen und den anschliessenden GP-Challenge dominieren.

«Die Langbahn-Weltmeisterschaft ist extrem ausgeglichen und es kommen sehr viele Fahrer in Frage, die um den Titel mitfahren können. Eine GP-Saison ist sehr lang und wir müssen konstant gut punkten, denn am Ende wird abgerechnet», erklärte Smolinskis Manager Helmut Grüner. Für Smoli, der am Renntag von Robert Barth vor Ort betreut wird, ist der Tagesendlauf das erklärte Minimalziel.

Am Pfingstmontag startet Smolinski erneut einen Angriff auf den Einzug in den Speedway-GP 2012. Die Qualifikationsrunde in Abensberg stellt die erste Hürde dar. «Wir schauen von Runde zu Runde. In Abensberg gilt es unter die ersten neun zu kommen. Wenn alles normal läuft, bin ich sicher, dass uns dies gelingen wird. Dennoch dürfen wir es nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn die Technik kann uns immer mal einen Streich spielen und auch die Doppelbelastung für Martin ist nicht zu unterschätzen», so Grüner.

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