Vechta: Katt gewinnt seinen ersten Grand Prix 2011

Von Michael Schubert
Langbahn-WM
Stephan Katt liegt in der WM auf Rang 3

Stephan Katt liegt in der WM auf Rang 3

«Ich bin einfach nur happy!» Stephan Katt zeigte sich überglücklich nach dem Finalsieg beim Langbahn-WM-Lauf im niedersächsischen Vechta.

Dabei fing der Auftritt des Schleswig-Holsteiners beim Flutlichtrennen alles andere als vielversprechend an. «Im ersten Lauf bin ich schlecht gestartet. Ich habe zwar danach gekämpft, doch die anderen Fahrer lagen auf der Ideallinie, sodass ich nichts mehr erreichen konnte», analysierte Katt.

Der Frust sass nach diesem Null-Punkte-Rennen tief beim Neuwittenbeker, hielt jedoch nicht lange an. Gewohnt kämpferisch gab sich Katt im weiteren Verlauf der Veranstaltung. «Ich war extrem hoch motiviert und hatte das Gefühl, dass die Fans voll hinter mir standen.» Scheinbar durch die gute Atmosphäre beflügelt, ging der 31-Jährige in der Folge zu Werke. «Es lief alles nach Plan, wobei ich meinem Team wieder einmal ein absolutes Kompliment aussprechen muss. Die Jungs haben alles gegeben und mir ein perfektes Motorrad gezaubert!»

In der Tat zeigte Katt nun seine gesamte Klasse und sicherte sich trotz des verpatzten ersten Laufs den Einzug ins Tagesfinale. «Im Finale musste ich noch einmal alles geben», so Katt, der in Führung lag, als das Rennen abgebrochen wurde, weil Martin Smolinski hinter Katt liegend stürzte. Im Re-Start bewies der «Catman» seine Nervenstärke: «Ich kam erneut gut aus dem Start und konnte meinen Vorsprung schnell ausbauen.»

Mit einem Start-Ziel-Sieg sicherte sich Katt den Sieg in Vechta und wurde letztlich mit 21 Punkten belohnt, die seinen dritten Rang im Gesamtklassement festigten. «Natürlich möchte ich am Ende den zweiten Platz in der Weltmeisterschaft erringen.»
Die Chancen stehen für Katt vor dem letzten Lauf am kommenden Wochenende in Morizes (Frankreich) nicht schlecht. «Das ist eine tolle, Bahn die mir liegt.»

Für den Neuwittenbeker gilt es, 12 Punkte Rückstand auf Richard Speiser aufzuholen. «Das ist machbar», ist Katt überzeugt. Den WM-Titel sollte sich Joonas Kylmäkorpi allerdings nicht mehr streitig machen lassen. Dafür müsste der Finne einen Totalausfall haben und der Deutsche Speiser in Morizes gleichzeitig mindestens 16 Punkte einfahren. Katt: «Ich denke, Joonas lässt sich den Titel nicht mehr nehmen – verdient hat er ihn allemal!»

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