Josef Franc: Angriff auf Kylmäkorpi und Smolinski

Von Ivo Schützbach
Langbahn-WM
Josef Franc gewann 2012 zwei Grands Prix

Josef Franc gewann 2012 zwei Grands Prix

Josef Franc hat sich 2012 in der Weltspitze des Langbahn-GP etabliert. Nur drei Punkte fehlten dem Tschechen zur Silbermedaille.

Der 34-Jährige Tscheche Josef Franc fährt schon lange Langbahnrennen. Bereits kurz nach der Jahrtausendwende war er in Australien bei Ivan Maugers Langbahn-Tournee mit am Start. Doch erst im letzten Jahr mauserte er sich mit zwei Grand-Prix-Siegen zu einem WM-Anwärter.

«Speedway hat für mich immer noch Priorität», unterstreicht der Tschechische Langbahnmeister. «Ich will besser werden, obwohl ich immer älter werde. Die letzten Jahre hat das ganz gut geklappt.» Unbestritten ist, dass Franc auf der Langbahn zur Weltspitze gehört und im Speedway international nur dritte Garnitur ist.

Auch dass er die WM-Silbermedaille 2012 um drei Punkte gegen den Bayer Martin Smolinski verpasste, und als erste Tscheche seit Ales Dryml senior 1991 die WM in den Top-3 beendete, hat seine Prioritäten nicht neugeordnet: «Für mich hat sich nichts geändert, weder bei den Sponsoren noch in der Wahrnehmung der Leute. Alle in Tschechien wünschen mir für dieses Jahr viel Glück, aber Erfolg kann schnell vergehen. Trotzdem will ich Kylmäkorpi und Smolinski diese Saison mehr fordern.»

Alle guten Ergebnisse zusammen mit Schneiderwind

Franc vertraut auch dieses Jahr auf Tuner Bert van Essen und wird vom ehemaligen Weltklasse-Piloten Zdenek Schneiderwind (51) betreut. «Er ist mein Boss», grinste «Pepe» im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Er weiß ganz genau, worum es geht, das hilft mir sehr. Wenn ich mich wie ein Star aufspielen würde, und denken würde, dass ich der Größte aller Zeiten bin, dann würde ich mich nie verbessern. Zdenek weiß genau, ob es an mir oder am Motorrad liegt, wenn es schlecht läuft.»

Franc arbeitet seit drei Jahren intensiv mit Schneiderwind zusammen auf der Speedway- und der Langbahn. «Zdenek hat mir schon als Kind beigebacht, wie man ein Speedwaybike fährt», erinnert sich der 34-Jährige. «Als ich dann vor zehn Jahren in die Britische Liga wechselte, trennten sich unsere Wege. Jetzt arbeiten wir wieder zusammen und es ist brillant. Alle meine guten Ergebnisse habe ich zusammen mit Zdenek erreicht.»

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