MotoGP: KTM brauchte neue Kapitäne

Jonas Folger (6.): «Von Anfang an chancenlos»

Von Jordi Gutiérrez
Jonas Folger konnte das Moto2-Feld in Australien kurzzeitig anführen

Jonas Folger konnte das Moto2-Feld in Australien kurzzeitig anführen

Zu Beginn des Moto2-Rennens in Australien konnte Jonas Folger in der Spitzengruppe mitmischen, doch im Verlauf der 25 Runden geriet er immer mehr ins Hintertreffen.

Nach einigen Runden fiel Jonas Folger beim «Michelin Australian Motorcycle Grand Prix» hinter der Führungsgruppe zurück. Er wurde von Lorenzo Baldassarri, Takaaki Nakagami und seinem Intact-Teamkollegen Sandro Cortese eingeholt.

Cortese, der sich am Ende Platz 3 sicherte, war zwischenzeitlich 1,2 sec pro Runde schneller als Folger. «Ich musste eigentlich schon in der ersten Runde die Hoffnung auf ein starkes Ergebnis aufgeben. Von Beginn an war ich wegen mangelnden Grips am Hinterrad chancenlos. Ich habe dennoch mein Bestes gegeben und versucht, an den Gegnern dranzubleiben. Doch in jeder Kurve verlor ich ab Kurvenmitte bis zum Ausgang zu viel Zeit. Das Problem ist bestimmt nicht auf die Performance der Reifen zurückzuführen, da es für diese Verhältnisse nur eine Option gab, die funktionierte. Anhand der ersten Datenanalyse war auch nichts Aussergewöhnliches zu erkennen», berichtete der 23-Jährige aus dem Team Dynavolt Intact GP.

«Doch fest steht, dass zu viel Unruhe im Heck war, das Hinterrad drehte zudem unkontrolliert durch. Ich hatte wirklich Mühe, mit Schwung aus den Kurven zu kommen. Bei der Beschleunigung hatte ich klare Nachteile. Daher war es ein enttäuschender Rennverlauf. Über die gewonnenen zehn Punkte kann ich mich nur wenig freuen.» Folger belegt derzeit den siebten WM-Rang und hat nun 16 Punkte Rückstand auf Takaaki Nakagami vor ihm.

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