Tom Lüthi top, Domi Aegerter steigert sich

Von Waldemar Da Rin
Moto2
Am Freitag in Spielberg glänzte Brünn-Sieger Tom Lüthi mit Platz 2 auf seiner Kalex. Sein Schweizer Landsmann Dominique Aegerter schaffte es mit der Suter auf den zwölften Rang.

Um nur 0,031 sec musste sich Tom Lüthi am Freitag auf dem Red Bull Ring seinem WM-Rivalen Franco Morbidelli geschlagen geben. Nach Lüthis Sieg in Brünn hat Morbidelli noch 17 Punkte Vorsprung auf den Schweizer.

«Es war nicht ganz so einfach, aber ich war happy, dass wir am Morgen im Nassen fahren konnten. Ich war schnell. Man musste eine gute Linie finden, um Grip zu haben. Das war sicher nicht so einfach einzuschätzen wie in Brünn. Am Nachmittag lief es im trockenen zweiten Training sehr gut, aber wir mussten viel arbeiten. Der normale Wahnsinn am Freitag. Ich erlebte ein kleines Problem mit der Bremse, deshalb war auch mein Rhythmus schlecht, weil ich mich immer wieder verbremst habe. Es waren Probleme mit dem Bremsdruck, die wir erst am Ende lösen konnten. Die Unterschiede zwischen den Hinterreifen waren ziemlich groß, am Ende waren aber fast alle auf demselben Reifen unterwegs. Ich erwarte, dass sich die Strecke durch mehr Gummi aus dem Asphalt und mehr Grip noch stark ändert.»

Lüthis Hauptaugenmerk richtet sich auf Morbidelli. «Ja, er ist schnell. Ich will schneller sein als er. Einfach wird es nicht. Es ist die Moto2-Klasse. Viele können gewinnen und sind schnell. KTM war von Anfang an stark. Sie können gewinnen. Mit Morbidelli muss ich mich jetzt noch nicht beschäftigen. Jetzt muss ich erst die Abstimmung für mein Motorrad machen.»

Suter-Pilot Dominique Aegerter, der in Brünn nicht am Neustart des Moto2-Rennens teilnehmen durfte, erzielte Platz 12 mit 0,643 sec Rückstand. «Ich habe stark angefangen, aber am Morgen waren die Zeiten noch langsam. Am Nachmittag war ich auch nicht schlecht unterwegs. Wir haben noch Arbeit, aber mein Gefühl ist sehr gut. Fahrerisch kommt mir die Strecke entgegen. Ich kann mehr aus dem Bike herausholen. Darum bin ich zuversichtlich. Der Bruch des Schalthebels in Brünn war ein Ermüdungsbruch – daran hat keiner Schuld», stellte Aegerter klar. «Nach zwei Nullern ist es nicht so einfach. Du musst wieder Vertrauen finden und hast großen Druck, wieder Leistung zu zeigen. Ich war ziemlich down. Es geht nicht nur um zwei Rennen, sondern in den letzten vier Rennen. Das sind Sachen, die dich runterziehen. Es ist nicht so einfach, dann sofort wieder Top-Resultate einzufahren.»

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