Marcel Schrötter: Bänder gerissen, keine Operation

Von Frank Aday
Moto2
Marcel Schrötter

Marcel Schrötter

Nach seinen heftigen Highsider im Moto2-Rennen von Austin griff sich Marcel Schrötter sofort an seine linke Schulter. Es wurde zunächst ein Schlüsselbeinbruch befürchtet, doch dann gab es Entwarnung.

Marcel Schrötter versuchte als Anführer der Verfolgergruppe mit Pasini, Oliveira und Binder die Lücke zur Moto2-Spitze beim Austin-GP zu schließen. Doch in der Downhill-Passage im Anschluss an die erste Kurve sprang dem 25-Jährigen wahrscheinlich der Gang raus. Er wurde nach nur sechs Runden heftig von seiner Maschine geschleudert. Dabei verletzte sich Schrötter an der linken Schulter.

Erste Röntgenaufnahmen zeigten glücklicherweise, dass nur zwei kleinere Bänder gerissen sind, die von selbst heilen werden. «An der Schulter habe ich mir glücklicherweise nichts gebrochen. Zwei von drei Bändern sind wohl gerissen, deswegen kann sich die Genesung schon bis Jerez ziehen. Beim Fahren sollte es aber in Ordnung sein. Ich werde mich jetzt darauf konzentrieren, bis Jerez wieder fit zu werden, um dort wieder angreifen zu können», betonte Schrötter.

Über den Rennverlauf berichtete der Kalex-Pilot: «Ich habe wieder einen guten Start erwischt. Mein Plan war, in der ersten Kurve nach innen zu fahren. Aber als ich sah, dass die anderen Fahrer alle innen reinziehen, fuhr ich nach außen und habe versucht, so spät wie möglich zu bremsen. Ich habe gleich zwei Positionen gutmachen können und war direkt hinter Xavi und Lowes. Nach Lowes' Sturz haben Xavi und ich schnell auf Pasini aufholen können. Leider habe ich im Zweikampf mit Pasini den Anschluss an Xavi verloren. Dennoch hatte ich das Gefühl, Xavi wieder einholen zu können, vielleicht sogar bis auf Platz 3 vorzufahren. Oliveira hat richtig Druck hinter uns gemacht. Ich denke, ein Top-5-Ergebnis wäre definitiv drin gewesen. Es ist sehr frustrierend, weil wir wirklich einen guten Job gemacht haben. Wir werden den positiven Aspekt, dass wir im Rennen schnell waren, mitnehmen. Ich denke, dass in dieser Saison Podestplätze möglich sind. Es ist natürlich sehr schade für unser Team, dass wir beide ausgefallen sind. Es tut mir wirklich leid, aber es muss weitergehen.»

Intact-Teamchef Jürgen Lingg fasste das Rennwochenende in Austin so zusammen: «Beide Fahrer haben echt super gekämpft und waren sehr gut dabei. Es ist einfach sehr schade. So wie es ausschaut, war es bei Marcel ein technischer Defekt. Das müssen wir jetzt ganz genau auslesen und analysieren. Xavi hat leider beim Start seine Kupplung ruiniert und hatte dann Probleme mit der Motorbremse. Das war natürlich großes Pech. Hier fährt man sehr lange im ersten Gang und da kann so etwas schon mal passieren. Aber auch das werden wir uns in Ruhe anschauen. Ich bin dennoch stolz auf die Jungs. Sie haben beide echt gute Arbeit geleistet. Wir schauen jetzt nach vorn und werden analysieren, was wir besser machen können.»

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