Tom Lüthi: Nach dem vierten Gang passiert nicht viel

Von Waldemar Da Rin
Moto2

Tom Lüthi landete am ersten Moto2-Testtag für die Saison 2019 auf Rang 12. Der neue Triumph-Motor gefiel dem Dynavolt-Intact-GP-Pilot, auch wenn er natürlich nicht an ein MotoGP-Bike herankommt.

Tom Lüthi (32) kehrt für 2019 in die Moto2-Kategorie zurück. In Jerez absolvierte er am Freitag den ersten Test als Dynavolt-Intact-GP-Pilot. Die Moto2-Motorräder verfügen in der neuen Saison erstmals über einen Triumph-Motor.

«Es ist schon ein anderes Motorrad, mit dem bisherigen Moto2-Bike kann ich es nicht mehr vergleichen, das ist zu weit weg. Aber es kann auf jeden Fall Spaß machen, es ist schön, zu fahren», zog er eine erste Bilanz. «Wir sind aber noch zu weit weg, mit der Einstellung, dem Elektronik-Verständnis, Motorbremse, da sind wir noch sehr weit weg. Ich habe natürlich nicht mehr diese Einstellungsmöglichkeiten, wie ich sie mit dem MotoGP-Bike hatte, wir können aber trotzdem einiges machen.»

Den ersten Tag beendete Tom in der kombinierten Zeitenliste auf Rang 12. Sein Rückstand auf die Tagesbestzeit von Lorenzo Baldasssarri betrug 1,035
 sec.

«Es braucht Runden und Erfahrung, wir konnten am ersten Tag große Schritte machen, damit bin ich sehr zufrieden. Es war auch cool, zum Team zu kommen. Alle sind motiviert und denken gleich, alle arbeiten in die gleiche Richtung und es hat mir Spaß gemacht», so der Schweizer, der aber unter anderem noch mit der Sitzposition zu kämpfen hatte.

«Die Sitzposition ist komplett anders, damit habe ich noch recht Probleme. Mit dem MotoGP-Bike musst du grundsätzlich über dem Vorderrad sitzen, weil es ständig in der Luft ist. Hier auch, das Motorrad hat mehr Drehmoment als damals noch die Moto2 und du hast mehr Wheelie-Probleme, du musst mehr über dem Vorderrad sein. Der Moto2-Stil ist immer noch weiter hinten sitzend, da sitze ich noch nicht perfekt und bequem jedes Mal in jeder Kurve auf der gleichen Stelle auf dem Sitz. Das bringt noch ein bisschen Unkonstanz rein, aber das sind die normalen Arbeiten, die man hinbekommen muss.»

Den neuen Motor bewertete er positiv: «Der Dreizylinder gefällt mir gut. Er ist nicht ganz einfach zu fahren am Limit, es kommt recht viel Drehmoment sehr früh. Das ist nicht einfach, das zu kontrollieren. Aber da können wir mit der Elektronik noch ein bisschen rumspielen, da müsste schon noch etwas möglich sein, damit man das fahrbarer macht.»

«Sonst ist es schön, nach dem vierten Gang passiert natürlich nicht mehr viel, da bin ich etwas verwöhnt vom letzten Jahr», schmunzelte der 32-Jährige. «Ich bin soweit glücklich mit dem ersten Tag.»

Die Ergebnisse Moto2-Test Jerez, 23. November

1. Baldasssarri, Kalex, 1:42,203

2. Marini, Kalex, + 0,143
3. Lowes, Kalex, +0,282
4. Fernandez, Kalex, + 0,520

5. Gardner, Kalex, + 0,533

6. Schrötter, Kalex, + 0,540

7. Bulega, Kalex, + 0,566
8. Binder, KTM, + 0,574

9. Alex Márquez, Kalex, + 0,615
10. Navarro, Speed-up. + 0,678
11. Nagashima, Kalex, + 0,751
12. Lüthi, Kalex, + 1,035

13. Locatelli, Kalex, + 1,092
14. Corsi, Speed-up
, + 1,141
15. Martin, KTM
, + 1,58
16. Vierge, Kalex
, + 1,165
17. Pratama, Kalex, + 1,356
18. Di Giannantonio, Speed-up, + 1,494
19. Bastianini, Kalex, + 1,534
20. Pawi, Kalex, + 1,613
21. Aegerter, MV Agusta, + 1,776

22. Manzi, MV Agusta, + 1,801
23. Tulovic, KTM, + 1,806

24. Odendaal, NTS
, + 1,842
25. Dixon, KTM
, + 2,198
26. Bezzecchi, KTM, + 2,225

27. Bendsneyder, NTS, + 2,361
28. Chantra, Kalex, + 2,433

29. Öttl, KTM, + 3,213

30. Cardelús, KTM, +3,483


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