Triumph-Motor: Gute Noten von Rossi und Márquez

Von Otto Zuber
Moto2
Marc Márquez und Valentino Rossi sind sich einig: Die neue Moto2 ist eine gute Vorbereitung für die MotoGP

Marc Márquez und Valentino Rossi sind sich einig: Die neue Moto2 ist eine gute Vorbereitung für die MotoGP

Yamaha-Star Valentino Rossi ist sich sicher, dass die neuen Moto2-Motoren von Triumph und die neue Elektronik dafür sorgen, dass die Mittelgewichtsklasse eine gute Vorbereitung auf die MotoGP-Klasse darstellt.

Die neue Triumph-Ära der Moto2 kommt nicht nur bei den Fahrern der mittleren WM-Klasse und den Fans gut an. Auch die Stars der MotoGP-WM sind sich einig, dass die Einführung der 765ccm-Dreizylinder-Motoren und der neuen Elektronik ein Schritt in die richtige Richtung darstellt. Valentino Rossi erinnerte sich in Austin: «Als die Moto2 2010 die 250-ccm-Klasse ablöste, hatten viele Bedenken und einige waren sauer, weil es sich um ein Strassenbike handelte, das sich nicht gut zur Vorbereitung auf den MotoGP-Aufstieg eignete.»

Doch wie viele Kritiker hat auch der neunfache Weltmeister seine Meinung über die Mittelgewichtsklasse der WM geändert: «Ich denke, in den vergangenen Jahren haben die Serienverantwortlichen bei der Moto2 einen sehr guten Job gemacht. Es sind immer sehr unterhaltsame Rennen, speziell jetzt mit den Triumph-Motoren und der ausgeklügelteren Technik. Ich denke, dass die Moto2-Piloten nun gut auf den MotoGP-Aufstieg vorbereitet werden, denn das Bike ist schwer und man hat bei der Abstimmung viel mehr Möglichkeiten.»

Weil der Triumph-Motor einen grossen Schritt beim Drehmoment und bei der Gasannahme bedeutet, seien alle Fahrer zufrieden, betonte der 40-jährige Italiener, der das neue Triebwerk mit dem Vorgänger, dem Honda-CBR600-Motor vergleicht. «Das Triumph-Triebwerk ist etwas grösser und etwas schneller. Ich denke, die Moto2 ist auf einem sehr guten Niveau unterwegs», lautet das Urteil des 115-fachen GP-Siegers.

MotoGP-Champion und Honda Werkspilot Marc Márquez scherzte seinerseits: «Mit Honda war es besser!» Der Spanier fügte aber auch eilends an: «Scherz beiseite, wenn ich mit meinem Bruder Alex und anderen Moto2-Piloten spreche, dann sagen alle, dass sich das Triumph-Triebwerk mehr wie ein Rennmotor anfühlt. Vorher fühlte es sich mehr wie ein Strassenmotor auf der Rennstrecke an, nun können die Fahrer mit der Elektronik spielen und sie haben auch etwas mehr Power. Wir haben gesehen, dass sie am Ende der Geraden rund 300 km/h erreichen. Ich denke, das sit ein Fortschritt, denn nun ist man näher am MotoGP-Bike dran als zuvor.»

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