Marcel Schrötter (Kalex/5.): «Für Rennen gearbeitet»

Von Nora Lantschner
Moto2
Ein positiver Start in den Heim-GP für Marcel Schrötter

Ein positiver Start in den Heim-GP für Marcel Schrötter

Marcel Schrötter beendete den ersten Trainingstag auf dem Sachsenring auf Platz 5 der kombinierten Moto2-Zeitenliste. Der Kalex-Pilot musste einen Sturz wegstecken, er gibt sich aber vorsichtig optimistisch.

Marcel Schrötter legte auf dem Sachsenring mit den Rängen 2 und 8 in der ersten zwei freien Trainings-Sessions gut los. «Heute am Morgen sind wir eigentlich nur eine richtig gute Runde gefahren, zum Schluss auf dem weicheren Hinterreifen», berichtete der Kalex-Pilot aus dem Dynavolt Intact GP Team.

«Wir haben aber schon am Morgen gemerkt, dass es wieder extrem rutschig wird, sobald wir zwei, drei Runden auf dem gleichen Reifen unterwegs sind. So ähnlich war es im zweiten Training auch. Wir sind die ganze Session mit dem Reifen durchgefahren und haben wirklich für das Rennen gearbeitet. Zum Schluss haben wir uns – immer mit dem gleichen Reifen – nochmal verbessert. Da waren sehr viel Runden drauf, das ist dann eigentlich schon positiv, auch wenn wir während des Trainings etwas weiter weg waren», betonte der 26-jährige Deutsche, der mit seiner persönlichen Bestzeit aus dem FP1 in der kombinierten Zeitenliste des Freitags Rang 5 belegt. Auf den Tagesschnellsten Brad Binder (KTM) fehlten ihm 0,413 sec.

«Wir versuchen einfach, viele Runden auf den Reifen zu fahren, das Problem ein bisschen mehr in den Griff zu kriegen und uns da ein bisschen zu verbessern», gab Schrötter den Plan vor. «Der weiche Reifen ist auch der Rennreifen. Wie gesagt, für ein, zwei Runden halten die Reifen sehr, sehr gut und dann verlieren sie extrem an Grip. Das verändert die ganze Balance des Motorrads beim Fahren, dann bekommt man vorne Probleme, es wird rutschiger... Daran arbeiten wir gerade, dass wir einfach auf gebrauchten Reifen eine etwas bessere Stabilität haben.»

Der Siebte der Moto2-WM musste in der Schlussphase der ersten Trainings-Session in Kurve 3 auch einen Sturz verbuchen – die Ursache blieb ungeklärt: «Ich weiß es selbst nicht, ich war auch nicht richtig am pushen. Es ist eine komische Kurve, man sieht in jeder Session sofort ein, zwei Leute liegen. Keine Ahnung, wir versuchen einfach, das zu vermeiden», schmunzelte er.

Moto2, Sachsenring, kombinierte Zeitenliste aus FP1 und FP2:

1. Binder, 1:23,948 min
2. Vierge, + 0,380 sec
3. Lecuona, + 0,380
4. Folger, + 0,406
5. Schrötter, + 0,413
6. Fernandez, + 0,443
7. Márquez, + 0,466
8. Baldassarri, + 0,483
9. Nagashima, + 0,489
10. Marini, + 0,561
11. Lüthi, + 0,579

Ferner:
25. Aegerter, + 1,224
28. Tulovic, + 1,865

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