Jesko Raffin (Kalex/19.): «Ein kleiner Nachteil»

Von Nora Lantschner
Moto2
Jesko Raffin fährt in Aragón in der Moto2-WM

Jesko Raffin fährt in Aragón in der Moto2-WM

Jesko Raffin ersetzt in Aragón den verletzten Marcel Schrötter in der Moto2-WM. Auf der Intact-GP-Kalex ist allerdings einiges ungewohnt. «Im Großen und Ganzen kann ich zufrieden sein», so der Schweizer nach Platz 19.

Jesko Raffin sitzt in Aragón auf der Intact-Kalex von Marcel Schrötter, nachdem sich der Deutsche in Misano das Schlüsselbein gebrochen hatte. Raffin bestreitet für das Dynavolt Intact GP Team in der laufenden Saison den neuen MotoE-Weltcup auf der Energica Ego Corsa, dazu ersetzte er Anfang des Jahres Steven Odendaal bei NTS in der Moto2-WM. Das letzte Rennen auf einer Kalex bestritt der 23-jährige Schweizer allerdings beim Saisonfinale 2018 in Valencia für das SAG Team.

«Es ist einfach ein kleiner Nachteil, dass ich seit letztem Jahr auf keiner Kalex mehr saß. Die andere Schwierigkeit ist, dass ich vor einem halben Jahr zum letzten Mal Moto2 gefahren bin – das sind die zwei Punkte, die man beachten muss», betonte Raffin in Aragón. «Das Gefühl, eine neue Crew, ein neues Motorrad, ein neuer Reifen – vor allem der Hinterreifen ist neu, den kannte ich ja auch noch nicht. Das sind Punkte, wo andere Fahrer hier einen Vorteil haben. Ich denke, dafür haben wir eigentlich einen guten Job gemacht.»

Im FP1 belegte der Zürcher mit 1,233 sec Rückstand auf Misano-Sieger Augusto Fernandez Rang 15, in der kombinierten Zeitenliste landete er am Ende des Freitags mit seiner persönlichen Bestzeit aus der Vormittags-Session auf Platz 19.

«Von der Position her waren wir im zweiten Training zwar schlechter, aber dafür waren wir fast drei Zehntel näher an der Spitze. Man muss das Positive sehen. Freitagfrüh hatte ich auch eine perfekte Runde, jetzt am Nachmittag nicht. Am Schluss ist momentan nicht nur das Resultat sondern auch das Gefühl zum Bike wichtig, da haben wir einen Schritt gemacht. Ich glaube, wir müssen einfach so weiterarbeiten und uns Schritt für Schritt nach vorne kämpfen, dann können wir mit einem ziemlich guten Gefühl in das Qualifying gehen. Ich bin – angesichts all dieser Umstände – eigentlich zufrieden. Das Team hat sicher einen super Job gemacht, das ist alles sehr professionell. Ich bin auch sehr dankbar, dass ich da mitfahren darf. Im Großen und Ganzen kann ich zufrieden sein», meinte Raffin.

Moto2-Ergebnisse, Aragón, kombinierte Zeitenliste nach FP2:

1. Fernandez, 1:52,474 min
2. Marini, + 0,278 sec
3. Baldassarri, + 0,629
4. Lowes, + 0,637
5. Márquez, + 0,657
6. Bulega, + 0,683
7. Lecuona, + 0,685
8. Lüthi, + 0,723
9. Binder, + 0,797
10. Nagashima, + 0,893
Ferner:
19. Raffin, + 1,233
26. Öttl, + 2,315
27. Tulovic, + 2,508
28. Aegerter, + 3,124

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