Tom Lüthi (Kalex): «In Motegi wieder Richtung Podest»

Von Mario Furli
Moto2
Tom Lüthi blickt nach vorne

Tom Lüthi blickt nach vorne

Das Intact-GP-Duo Tom Lüthi und Marcel Schrötter hofft auf Fortschritte in Motegi. «In Japan bin ich wieder etwas fitter», bestätigt der Deutsche, der sich in Misano das Schlüsselbein vierfach gebrochen hatte.

Nach einer Woche Pause beginnt am kommenden Wochenende der Endspurt der Motorrad-WM vor dem Finale in Valencia: Auf dem Twin Ring Motegi, der etwa zwei Autostunden nordöstlich von Tokyo entfernt liegt, wird die Übersee-Tour fortgesetzt. Danach folgen mit Australien und Malaysia zwei weitere Grand Prix in Folge.

Tom Lüthi nutzte die Zeit zu Hause in der Schweiz, um zu trainieren und sich optimal vorzubereiten. Nur vier Rennen vor Saison-Ende besetzt der Intact GP-Pilot den vierten WM-Rang. Auf den WM-Zweiten Augusto Fernandez fehlen ihm nur sechs Zähler.

«Ich hab vor Thailand gesagt, dass es wichtig ist, gut in die Übersee-Rennen zu starten. Thailand gehörte da schon dazu, aber nun geht es Schlag auf Schlag. Leider hat das Resultat in Thailand nicht ganz so gepasst, wie ich mir das vorgestellt hatte. Aber die Pace im Rennen war viel, viel besser und das nehmen wir nun mit», gab sich Lüthi nach Platz 7 in Buriram zuversichtlich für die kommenden Übersee-Rennen.

«Wir müssen jetzt von Anfang an wieder mit dabei sein und versuchen die Lücke zu schließen. Mit ein bisschen Glück schaffen wir es dann hoffentlich wieder in Richtung Podest. Das ist ganz klar mein Ziel und dafür arbeite ich», bekräftigte der 33-jährige Schweizer. «Ich war ein paar Tage zu Hause und habe mich so gut wie möglich auf die Übersee-Rennen vorbereitet.»

Für seinen Dynavolt-Intact-GP-Kollegen Marcel Schrötter kam die Pause für den Heilungsprozess seines Schlüsselbeins sehr gelegen. Der 26-Jährige arbeitete in Australien an seiner Schulter.

«Nach Thailand habe ich erst einmal zwei, drei Tage versucht, ein wenig herunterzukommen», erzählte der Deutscher, der bei seinem Comeback in Buriram als 14. punktete.

«Ich konnte trainieren und habe mir dort eine Physiotherapie gesucht, um alles bis Japan wieder auf Vordermann zu bringen. Es zählte für mich, Kraft aufzubauen, um wieder stabiler zu werden. Ich war in Thailand im Rennen körperlich am Anschlag, aber ich war trotzdem mit einem guten Rhythmus unterwegs. Die Konstanz zählt und ich denke, dass ich die ganz gut hinbekommen habe. In Japan bin ich wieder etwas fitter. Dort müssen wir darauf hin arbeiten, schnell zu sein und in Richtung Top-10 zu kommen. Auf dem Twin Ring gibt es noch ein paar harte Bremspassagen mehr und auf der Bergab-Passage schiebt das Motorrad enorm. Aber ich denke, mit den anderthalb Wochen Training sollte es um einiges besser gehen als in Thailand», so Schrötter, der auf WM-Rang 8 liegt.

Moto2-WM-Stand nach 15 von 19 Rennen:

1. Alex Márquez, 224 Punke. 2. Fernandez 184. 3. Binder 180. 4. Lüthi 178. 5. Navarro 175. 6. Marini 151. 7. Baldassarri 138. 8. Schrötter 118. 9. Di Giannantonio 94. 10. Bastianini 86. Ferner: 23. Aegerter 12. 28. Tulovic 3. 30. Raffin 3.

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