Jesko Raffin (16./NTS): «Die Runde war nicht perfekt»
NTS RW Racing GP-Pilot Jesko Raffin erlebte am Samstag auf dem Sepang International Circuit einen positiven Tag. Der Moto2-Pilot kämpfte sich durch Q1 und sicherte sich am Ende Startplatz 16.
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Nachdem er am Freitag in Sepang nur den 25. Rang im Moto2-Fahrerfeld erreichte, steigerte sich NTS-Pilot Jesko Raffin am Samstag deutlich. Der Schweizer verbesserte seine Zeit in FP3 am Morgen im Vergleich zum Freitag um mehr als 1,5 Sekunden und landete auf Rang 19. Im ersten Qualifying wurde der 23-Jährige Dritter, womit er sich für das anschließende Q2 qualifizierte. Am Ende sprang für Raffin der 16. Startplatz heraus, knapp eine Sekunde hinter Polesetter Alex Marquez (Kalex).
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"Ich bin total happy. Wenn man bedenkt, wo wir gestern begonnen haben, dann müssen wir mit dem 16. Startplatz mehr als zufrieden sein", erklärte der Schweizer. "Nachdem wir in den ersten zwei Trainings ein wenig verloren waren, haben wir das Motorrad komplett verändert. Wir haben etwas ganz Neues ausprobiert. In FP3 war es unschwer zu erkennen, dass uns damit ein Schritt gelungen ist. Abgesehen vom Schnellsten waren wir eine knappe Sekunde hinter dem Zweitplatzierten. Das war wirklich sehr positiv. Mein Gefühl für das Motorrad hat sich stark verbessert." Schon auf Phillip Island vor einer Woche konnte Raffin mit Startplatz 7 überzeugen, in Sepang erlebte er ebenfalls ein spannendes Zeittraining. "Am Nachmittag ist schliesslich unsere Taktik für Q1 voll aufgegangen, in dem ich in der letzten Runden noch eine super Zeit raushauen konnte. Das war gleichzeitig wieder eine Premiere für mich, weil ich über Q1 ins Q2 aufgestiegen bin. Im zweiten Qualifying hat es allerdings stark zu tröpfeln begonnen. Daher bin ich die Sache zunächst etwas vorsichtiger angegangen und habe erst zum Schluss voll attackiert."
Raffin weiter: "In der letzten Runde bin ich meine schnellste Zeit gefahren. Leider war diese Runde nicht ganz so perfekt wie in Q1 zuvor. Aber es hat für die sechste Reihe gereicht. Darüber freue ich mich wirklich. Trotz dieser starken Qualifying-Performance ist die Arbeit aber längst noch nicht getan. Wir haben gezeigt, dass wir für zwei, drei Runden sehr schnell sein können. Jetzt müssen wir aber schauen, dass wir im Rennen über die gesamte Distanz einen guten und konstanten Rhythmus fahren können. Doch schon jetzt einen großen Dank an das Team für ihren super Job letzte Nacht."
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