Sito Pons: Steuerbetrug in Millionenhöhe vorgeworfen
24 Jahre Haft und eine Geldbuße von 12 Millionen Euro fordert die Staatsanwaltschaft für Sito Pons (60). Der Moto2-Teambesitzer soll Steuern in Höhe von 2,7 Millionen Euro hinterzogen haben.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Im Vorjahr entschied Flexbox HP 40 noch die Team-WM für sich, nun sorgt Moto2-Teambesitzer Sito Pons (2020 mit Lorenzo Baldassarri und Hector Garzo) in der Corona-bedingten Zwangspause ungewollt für Schlagzeilen: Der 60-jährige Spanier wird der Steuerhinterziehung bezichtigt, wie die spanische Tageszeitung "ABC" in ihrer heutigen Ausgabe berichtet.
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Dem zweifachen 250-ccm-Weltmeister wird demnach vorgeworfen, die katalanischen und spanischen Steuerbehörden zwischen 2010 und 2014 um insgesamt 2,7 Millionen Euro betrogen zu haben. Zu diesem Zweck habe Pons Scheinfirmen eingesetzt und vorgetäuscht, in London und Monaco zu leben, um die Zahlung der Einkommenssteuer IRPEF zu umgehen. Diese Vorwürfe kamen bereits vor zwei Jahren im Zuge der Panama Papers ans Tageslicht. Laut ABC fordert die Staatsanwaltschaft für den mutmaßlichen Steuerhinterzieher 24 Jahre Haft und eine Geldbuße in Höhe von 12 Millionen Euro – zusätzlich zur Rückzahlung der ausstehenden 2,7 Millionen Euro. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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