Randy Krummenacher: Die Linie von Pol Espargaró

Von Matthias Dubach
Moto2
Randy Krummenacher: Einwandfreier erster Tag am Sachsenring

Randy Krummenacher: Einwandfreier erster Tag am Sachsenring

Der Sachsenring-Spezialist bestätigte seinen Ruf mit Rang 7 am ersten Trainingstag. Aber Krummenacher warnt vor einem Selbstläufer.

Auf dem Sachsenring holte Randy Krummenacher 2011 mit Rang 4 sein bestes Ergebnis in seiner mittlerweile zweieinhalb Jahre andauernden Moto2-Karriere. Nun ist der Schweizer erstmals mit der Suter des Teams Technomag-carXpert beim Deutschland-GP – aber den siebten Rang nach dem ersten Trainingstag (+0,381 sec auf die Bestzeit von Scott Redding) wollte Krummenacher nicht einfach auf seine stets guten Ergebnisse auf dem Sachsenring schieben. «Diese Strecke gefällt mir sicher, aber am Morgen war ich trotzdem nur 17.!»

Krummenacher: «In der Moto2 ist es egal, ob dir eine Strecke liegt oder nicht. Am Schluss bleibt immer die Frage, ob du alles hinkriegst oder nicht. Zum Beispiel Barcelona, diese Strecke liebe ich über alles, aber am Freitag war ich dort 25., obwohl ich nicht weniger gepusht habe als am Samstag, und da war ich Achter. Es ist immer die Frage, wie man das vom Motorrad her hinkriegt.»

Ganz hingekriegt hat der 23-Jährige die Abstimmung noch nicht. «Heute Morgen lief es ein wenig harzig. Diese Strecke ist sehr eng, und dementsprechend sehr schwierig. Am Nachmittag konnten wir einen grossen Schritt machen, damit bin ich sehr glücklich. Jetzt gilt es, von meiner Seite aus ein noch bisschen mehr zu pushen, ich habe mir gutes Selbstvertrauen geholt. Ich denke, von meiner Seite aus geht auch noch was. Die Richtung, die wir mit der Abstimmung eingeschlagen haben, können wir auch noch einen Tick besser machen.»

Anschauungsunterricht von Titelkandidat Espargaró

Krummenacher konnte sich im zweiten Training das Hinterrad des WM-Zweiten Pol Espargaró sichern, was sich als gute Hilfe herausstellte: «Ich bin viele Runden gefahren. Ich habe versucht zu pushen und habe mir bei Pol auch etwas abschauen können. Ich habe ein paar Sachen gesehen bei ihm, speziell in Sektor 1 und 2. Er fährt eine engere Linie, ich habe versucht, diese nachzufahren, das hat ein bisschen was gebracht. Aber ich habe gesehen, er fährt mehr am Limit als ich. Das heisst, ich muss noch einen Schritt weitergehen, aber er hat natürlich auch ein unglaubliches Selbstvertrauen. Aber dieser Tag hat mir gut getan, heute wollte ich noch nicht zu viel riskieren.»

Ein wenig spukt der vierte Rang im Rennen vor zwei Jahren beim Zürcher Oberländer aber doch im Kopf herum. «Was mich jetzt schon für das Rennen zuversichtlich stimmt: Wir können die Reifen sehr gut schonen. Das ist das Wichtigste hier. Das war auch 2011 mein Schlüssel, ich konnte die Reifen besser schonen und am Schluss immer noch Vollgas geben, während die anderen gerutscht sind. Wir sind auf einem guten Weg», sagte «Krummi» zufrieden.

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