Randy Krummenacher: Comeback in Valencia rückt näher

Von Günther Wiesinger
Moto2
«Ich denke, ein Start in Valencia ist möglich», sagt der Schweizer Randy Krummenacher nach dem gut verlaufenen Supermoto-Training.

Randy Krummenacher (23) wurde am 30. August im ersten freien Training von Silverstone durch den Indonesier Rafid Sucipto abgeschossen. Er schaffte dann beim britischen WM-Lauf trotz einer Gehirnschütterung Platz 17, auch zwei Wochen später in Misano.

Danach entschloss sich «Krummi» auf Anraten von Dr. Gery Büsser aus der Zürcher Schulthess-Klinik zu einer längeren Pause. Er verzichtete im Technomag-carXpert-Team auf Aragón, Sepang, Phillip Island und Motegi, um die Nachwirkungen der Gehirnerschütterung abklingen zu lassen.

«Inzwischen bin ich auf der Piste in Sundgau im Elsass erstmals wieder Supermoto gefahren. Eigentlich wollte ich nach Castelletto di Branduzzo in Italien, aber dafür hat die Zeit nicht gereicht», erzählte Krummenacher im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Es ging nicht schlecht. Ich konnte mich stetig steigern. Ich werde am Samstag nochmals hingehen.»

Das Technomag-Team geht davon aus, dass Krummenacher in Valencia wieder am Start stehen wird. Die vom malaysischen Ersatzfahrer Zaidi in Sepang zerstörte Suter MMX2 wurde inzwischen wieder aufgebaut. Muss der Schweizer doch noch absagen, wird ihn wie in Aragón der nächstjährige Technomag-Stammfahrer Robin Mulhauser ersetzen.

Krummenacher ist zuversichtlich und rechnet mit einer Rückkehr beim WM-Finale. «Durch das gut verlaufene Supermoto-Training ist ein Start in Valencia möglich, denke ich», erklärte Krummenacher. «Aber ich werde das noch mit meinem Arzt besprechen.»

Krummenacher wurde nach dem Misano-GP von Dr. Büsser in der Schulthess-Klinik behandelt, dem Chefarzt für Sportmedizin, dazu fungiert er als Teamarzt des Zürcher Eishockeyclubs ZSC Lions und ist Spezialist für Gehirnerschütterungen. «Randy war beim Misano-GP in einem Zustand, als würde er mit 1,5 Promille Autofahren», lautete die Diagnose von Dr. Büsser.

Während der Zwangspause fanden Verhandlungen zwischen Krummenachers Management und der Führung des Technomags-Teams statt. Es kam zu keiner Einigung, deshalb unterschrieb der Zürcher Oberländer bei Iodaracing, wo er Johann Zarco ersetzt, der zu Caterham wechselt.

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