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Moto2-Rookie Ramos: Warum Jordi Torres sein Idol ist

2014 kommt Roman Ramos als aktueller Champion der Spanischen Moto2-Meisterschaft in die WM. Im Interview sagt der Neuling im QMMF-Team, dass er erst für 2015 mit dem WM-Einstieg rechnete.

Moto2

Im Artikel erwähnt


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Roman Ramos ist im Fahrerlager der Spanischen Meisterschaft (CEV) schon fast ein Urgestein, schon seit 2004 tritt der Spanier in verschiedenen Klassen an. 2007 wurde er gemeinsam mit Stefan Bradl als Meister gekrönt – der Zahlinger gewann die prestigeträchtige 125-ccm-Meisterschaft, Ramos war der Beste im Kawasaki Z-Cup. Bis zum nächsten Titel musste sich Ramos gedulden, aber 2013 holte er sich die Meisterschaft in der Moto2-Klasse.

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Die Belohnung dafür folgte in Gestalt einer Verpflichtung durch das QMMF-Team, Ramos wird also 2014 als Teamkollege von Anthony West erstmals als Stammfahrer in der WM unterwegs sein. Der 23-Jährige nahm bisher bei fünf Grands Prix als Wildcard- oder Ersatzfahrer teil, er blieb aber punktelos.

Roman, wie hast du dich seit dem Titel 2007 im Kawasaki-Cup entwickelt?

In den Jahren in der Supersport- und der Moto2-Klasse habe ich viel gelernt. Die besten Fahrer in diesen Klassen sind wirklich sehr, sehr schnell. Ich habe mich beim Fahrstil stark verbessert, auch im mentalen Bereich bin ich vorwärts gekommen. Früher war ich noch wie ein Kind, jetzt bin ich ein anderer Ramon Ramos geworden.

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Wie wichtig waren für die dich die Jahre in der Spanischen Meisterschaft?

Die CEV war essentiell für meine Karriere. Das ist eine fantastische Meisterschaft, viele Weltmeister stammen aus der CEV, wie wir ja dieses Jahr gesehen haben. Ich habe in dieser Meisterschaft viel mitnehmen können, weil man auch gegen erfahrene Fahrer fährt. Du musst dich ständig verbessern, um vorne zu bleiben, sonst wirst du gnadenlos zurückgereicht. Wenn du lernen willst, bist du in der CEV richtig. In meinem Fall ist das gut gelaufen, ich habe mir eigentlich den Aufstieg in die WM erst für 2015 gehofft.

Hast du ein Vorbild?

Mein Idol war immer Alex Crivillé, ich habe ihm stets nachgeeifert. Natürlich sind auch die aktuellen Stars Jorge Lorenzo und Marc Márquez unglaubliche Fahrer. Aber mein Vorbild bei den aktuellen GP-Piloten ist Jordi Torres. Ich denke, dass viele zu ihm aufschauen, weil er zeigt, wie weit du mit viel emsiger Arbeit kommen kannst. Nun holte er in seinem ersten vollen WM-Jahr schon einen GP-Sieg und stand auf dem Podest, das zeigt auch, wie grossartig das Niveau in der CEV ist. Wenn du hier hart arbeitest, kannst du in der WM in ein gutes Team kommen und auch dort einen guten Job abliefern.

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Wie hast du deine Meister-Saison erlebt?

Der CEV-Titel ist der Lohn für ein Jahr voller unermüdlicher Arbeit. Ich habe 2004 mein erstes Rennen in der CEV bestritten, das war also vor neun Jahren. Ich war dann Z-Cup-Champion, aber das war kein richtig offizieller Titel. Dieser Titel nun haben wir uns in diesem Jahr erarbeitet. Meiner Meinung nach haben wir die ganze Zeit im Hinblick auf diesen Titel gearbeitet. Es war eine unglaubliche Befriedigung für das ganze Team und meine Familie, ich widme die Meisterschaft ihnen allen. Im letzten Rennen wusste ich, dass ich es schaffen kann, wenn ich keinen Fehler mache.

Quelle: CEV Repsol

Das Moto2-Startfeld für 2014

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