Jonas Folger (Rang 2): «Spekuliere mit 1. Startreihe»

Von Günther Wiesinger
Moto2
Der bayerische AGR-Kalex-Pilot Jonas Folger präsentiert sich weiter in Bestform. Nach zwei Podestplätzen in Jerez und Mugello winkt das nächste Topresultat.

Der deutsche Moto2-Rookie Jonas Folger aus dem spanischen Team Argiñano & Gines Racing fuhr am Freitag in Barcelona die zweitbeste Gesamtzeit heraus. Der Kalex-Pilot war im FP2 mit 1:47,701 min Zweitschnellster hinter Tito Rabat und sicherte diese Position auch in der Addition der beiden Trainings.

Im ersten Training am Vormittag war der 20-jährige Bayer mit 1:47,895 min noch auf Platz 3 gelandet – hinter Rabat und Kallio, die in diesem Jahr schon fünf von sechs Rennen gewonnen haben.

«Den Trainingsauftakt mit der zweitschnellsten Rundenzeit zu beenden, damit bin ich in jeden Fall super zufrieden», stellte Folger fest. «Einzig der Rückstand auf Tito Rabat liegt mir etwas im Magen. Sieben Zehntelsekunden sind zu viel für meinen Geschmack. Noch dazu konnte er seine Rundenzeiten sehr konstant fahren. Da müssen wir uns bis zum Rennen noch etwas einfallen lassen; ich werde mich noch mehr anstrengen müssen.»

«Außerdem ist mir am Nachmittag ein dummer Sturz passiert», ärgerte sich Jonas. «Im Prinzip war es ein harmloser Umfaller, als ich zu spät auf der Bremse war und unweigerlich eine weite Linie fahren musste. Ich habe trotzdem versucht nach innen zu ziehen, dabei ist das Vorderrad eingeklappt. Meine Crew hat das Motorrad umgehend wieder startklar gemacht. Aber es war danach nicht einfach den Rhythmus wieder zu finden. Daher bin ich auch etwas überrascht, dass es mir in der letzten Runde noch gelungen ist, meine Rundenzeit zu verbessern. Insgesamt war es ein guter Start in das Wochenende. Die Bedingungen waren heute ähnlich wie in Sepang, die Luftfeuchtigkeit war extrem hoch. Das war allerdings das geringste Problem. Viel mehr Kopfzerbrechen bereitet mir der Rückstand auf Tito. Um diesen zu verkürzen, haben wir noch viel Arbeit vor uns. Aber für das Qualifying spekuliere ich in jeden Fall mit einem Startplatz in den ersten Reihe.»

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