Marcel Schrötter (14.): «Vorderrad eingeklappt»

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Heim-GP: Marcel Schrötter auf der Tech3-Maschine

Heim-GP: Marcel Schrötter auf der Tech3-Maschine

Im Qualifying der Moto2-Klasse lag Tech3-Pilot Marcel Schrötter zeitweise auf dem dritten Platz und hielt sich lange unter den Top-8. Durch einen Sturz verlor der Lokalmatador jedoch mehrere Positionen.

Marcel Schrötter ließ bereits in der Anfangsphase des Moto2-Qualifyings auf dem Sachsenring den Hammer fallen. Er schob sich mit gebrauchten Reifen auf Platz 3. Nach der Hälfte der Trainingszeit lag er noch immer unter den Top-10. Doch sechs Minuten vor Schluss unterlief ihm ein Fehler und er stürzte. Zu diesem Zeitpunkt lag er auf Rang 12. Ein finaler Angriff auf die Top-10 blieb ihm verwehrt.

Am Sonntag startet der Bayer von der 14. Position. «Das Qualifying ist am Anfang sehr gut gelaufen. Ich fuhr sofort eine super Zeit auf gebrauchten Reifen und war zwischenzeitlich Dritter. Natürlich dachte ich, dass ich mit neuen Reifen noch einmal nachlegen kann, aber wir haben zwei Reifen einer anderen Mischung vorbereitet. Wir dachten, diese würden besser funktionieren, aber sie vermittelten ein seltsames Gefühl. Ich musste immer nach wenigen Runden wieder an die Box fahren. Am Ende kam noch der Sturz dazu. Mir ist einfach das Vorderrad eingeklappt. Ich hätte vielleicht nochmal nachlegen können.»

Das Tech3-Team hat mit der Mistral 610 auf dem Sachsenring viele Schwierigkeiten. Es fehlt an Grip und die Reifen funktionieren nicht wie gewünscht. «Trotz den Problemen mit den Reifen haben wir uns verbessert und eine recht gute Ausgangsposition für das Rennen gesichert. Nachdem ich erst auf Platz 3 und dann lange unter den Top-8 war, dachte ich, dass ich mit den neuen Reifen noch etwas schneller sein kann. Trotz unseren ganzen Problemen sind wir einigermaßen gut dabei», weiß der 21-Jährige.

Schrötter bleibt für das Rennen zuversichtlich. «Wenn wir noch eine kleine Steigerung erreichen, kann ich mit einem guten Start auch ein starkes Rennen fahren. Wir sind nämlich nicht die einzigen, die Probleme mit den Reifen haben. Es ist eine sehr anstrengende Strecke, auf der man nur schwer über die gesamte Renndistanz pushen kann. Ich muss konzentriert fahren, dann werden wir ein gutes Rennen haben.»

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