Marcel Schrötter (10.): «Starker Beginn ist wichtig»

Von Oliver Feldtweg
Moto2
Marcel Schrötter beim Australien-GP: Wo sind die Verfolger?

Marcel Schrötter beim Australien-GP: Wo sind die Verfolger?

Nach dem zehnten Startpöatz (und das ohjne Windschatten!) rechnet sich Marcel Schrötter in Australien auf der Mistral 610 des Tech3-Teams im Rennen einiges aus.

Der 21-jährige Tech3-Pilot Marcel Schrötter war in den Moto2-Sessions am Samstag auf Phillip Island einer der Hauptakteure dieser hartumkämpften Klasse mit den 600-ccm-Einheitsmotoren von Honda.

Mit einer Serie von Sektor-Bestzeiten sowohl am Samstag-Vormittag während des dritten freien Trainings sowie auch im Qualifying unterstrich Schrötter erneut seinen eindeutigen Formanstieg, der auf eine Verbesserung des Gesamtpakets mit der Mistral 610 zurückzuführen ist.

Im Gegensatz zum Grossteil der Konkurrenz drehte Schrötter am Nachmittag bei guten Bedingungen die meiste Zeit alleine seine Runden und schaffte dabei seine persönliche Bestmarke sogar ohne Windschatten. Seine Zeit von 1:32,964 min bedeutete schließlich Startplatz 10 für das 16. Saisonrennen.

Die konstant starken Rundenzeiten während beider Sessions geben berechtigte Hoffnung auf ein starkes Abschneiden im Rennen.
«Ich bin wirklich sehr zufrieden», freute sich der Bayer. «Das Qualifying ist super gut verlaufen, meine Rundenzeit war sehr stark, zudem war meine Leistung gut; ich habe ein gutes Gefühl. Das Motorrad funktioniert einwandfrei; meine Crew hat wieder hervorragende Arbeit geleistet. So gesehen wurden die Vorbereitungen für das Rennen bestmöglich erledigt. Es ärgert mich nur ein wenig, dass ich zum Schluss noch aus der dritten Reihe gedrängt wurde, denn ich war lange Zeit gut dabei. Die meiste Zeit bin ich alleine meine Runden gefahren. Sogar in meiner schnellsten Runde hatte ich nicht wirklich einen Vordermann. Ich denke, mit einem Windschatten wären wohl noch zwei, drei Zehntel noch drinnen gewesen. Aber die Ausgangsposition ist auch so noch gut, obwohl von Platz 10 am Start wirklich alles wie geschmiert laufen und ich in den ersten Runden voll dabei sein muss. Auf dieser Strecke ist es nämlich nahezu unmöglich, sich von einer Gruppe zu lösen und zur vorderen aufzuschliessen. Daher wird ein guter Start und eine starke erste Runde ausschlaggebend für ein richtig starkes Ergebnis sein.»

Schrötter weiter: «Ich bin allerdings sehr zuversichtlich, dass morgen die Konstanz mein Trumpf sein wird. Ich denke, dass einiges möglich ist. Vor allem aufgrund dieses starken Qualifyings ist einiges zu erwarten. Ich habe beim Stopp nicht einmal neue Reifen montieren lassen, weil es wegen der harten Optionen keinen grossen Unterschied ausgemacht hätte. Sogar in der Schlussphase, als der Hinterreifen ganz leicht abzubauen begann, bin ich noch locker auf meine Zeiten gekommen. Die Konstanz passt also. Aber wichtig wird ein starker Rennbeginn sein.»

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