Florian Alt: «0,5 sec langsamer als Lüthi auf Suter»

Von Waldemar Da Rin
Moto2
Der 19-jährige Florian Alt kehrte 2015 als Spanischer Moto2-Vizemeister in die Weltmeisterschaft zurück. In Qualifying von Barcelona war er 2015 langsamer als 2014 in der CEV. Woran liegt das?

2013 ​konnte Florian Alt, der aus Gummersbach stammt, im Kiefer-Team keine Moto3-WM-Punkte einfahren. Im vergangenen Jahr trat Alt in der Moto2-Klasse der Spanischen Meisterschaft an und schloss diese als Vizemeister hinter dem Schweizer Jesko Raffin ab. Für 2015 unterschrieb er mit dem Moto2-WM-Team IodaRacing einen Vertrag. Er tritt mit der ehemaligen Suter von Tom Lüthi an.

Florian Alts Debüt in der Moto2-WM bisher enttäuschend: Platz 21 in Katar, Rang 25 in Austin und Argentinien, Platz 24 in Jerez, die 23. Position in Le Mans, Platz 24 in Mugello und nun den 21. Rang in Barcelona. Hat sich Alt den Einstand in der Moto2-WM etwas einfacher vorgestellt?

Du hast einen spektakulären Fahrstil, aber die Zeiten kommen noch nicht richtig. «Was heißt die Zeiten kommen noch nicht richtig? Wir verbessern uns stetig. Ich lag in Barcelona zwei Sekunden hinter der Spitze, obwohl sie 0,8 sec schneller sind als im letzten Jahr. Mit demselben Motorrad wie Lüthi war ich nur 0,5 sec langsamer als er im letzten Jahr. Das ist nicht so schlecht», betonte Alt im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

In der Spanischen Meisterschaft fuhr Alt 2014 auf Kalex und mit Michelin-Reifen eine Zeit von 1:47,485 min, 2015 lag seine Quali-Zeit in der Weltmeisterschaft nur bei 1:47,968 min. «Den großen Unterschied machen nicht die Reifen, sondern die Umstände. Ich brauche mit der Suter immer länger, um auf Rundenzeiten zu kommen. Es ist nicht einfach, ein passendes Setting zu finden. In jedem Training wird es besser, aber es geht eben nicht so schnell. Wir sind aber gar nicht so weit weg von den Punkten.»

Hast du es dir einfacher vorgestellt? «Nein, ich habe es mir nicht einfacher vorgestellt. Doch ich dachte, dass ich schneller mit der Suter und den Reifen zurechtkomme. Das braucht noch Zeit.»

Übt dein Team langsam Druck aus und fordert Resultate? «Nein. Solange wir nicht stehen bleiben, ist alles gut. Wir gehen nicht rückwärts, sondern vorwärts», wehrte Alt ab.

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