Assen, FP1: Lowes besiegt Aegerter und Lüthi knapp!

Von Sharleena Wirsing
Moto2
In den letzten Sekunden des ersten Moto2-Trainings in Assen verdrängte Sam Lowes Dominique Aegerter und Tom Lüthi von der Spitze. Jonas Folger belegte Platz 7.

Die Moto2-Piloten gingen am Donnerstag um 10:55 Uhr erstmals auf den TT Circuit Assen. Marcel Schrötter, der in Barcelona erstmals Dämpfungselemente von Kayaba testete, ist in Assen mit dieser Suspension unterwegs. Nach dem Assen-GP wird darüber entschieden, ob Kayaba auch am Sachsenring zum Einsatz kommt.

«Am Ende war es meine Entscheidung, Kayaba hier einzusetzen. Wir haben nichts zu verlieren», erklärte Schrötter am Donnerstag im Fahrerlager von Assen.

WM-Leader Johann Zarco, er fuhrt mit 40 Punkten Vorsprung, stürmte bereits in der Anfangsphase des Moto2-Trainings an die Spitze vor Dominique Aegerter und Simone Corsi. Zarco verteidigte Platz 1 gegen Corsi, der sich an Aegerter vorbeischob. Marcel Schrötter, der WM-Zehnte von 2014, reihte sich auf Platz 22 ein.

Zur Halbzeit des ersten freien Trainings lag Johann Zarco (Kalex) vor Sam Lowes (Speed Up), Weltmeister Tito Rabat (Kalex), Simone Corsi (Kalex) und Tom Lüthi (Kalex). Als bester Deutscher lag Jonas Folger auf Platz 10.

Lowes pirschte sich auf 0,052 sec an die vorläufige Bestzeit von Johann Zarco heran. Tom Lüthi, Dominique Aegerter und Jonas Folger belegten die Plätze 5, 8 und 10.

Elf Minuten vor Schluss schoss Tom Lüthi aus dem Team Derendinger Interwetten mit 1:38,490 min an die Spitze. Zum Vergleich: Die Pole-Zeit von 2014 lag bei 1:37,311 min. Randy Krummenacher aus dem JiR-Team schob sich auf den sechsten Platz vor Dominique Aegerter. Wildcard-Pilot Jasper Iwema hielt sich auf dem 28. Rang.

Fünf Minuten später reihte sich Aegerter, der in Mugello auf das Podest zurückkehrte, 0,295 sec hinter Lüthi auf Platz 2 ein.

 In den letzten Sekunden schob sich zunächst Aegerter auf Platz 1, bevor Sam Lowes an die Spitze preschte. Mit 1:38,146 min lag der Brite nur 0,059 sec vor Dominique Aegerter. Dahinter folgten Tom Lüthi, Tito Rabat und Julián Simón. Jonas Folger belegt Platz 7. Randy Krummenacher, Sandro Cortese und Marcel Schrötter erreichten die Plätze 17, 18 und 26.

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