Marcel Schrötter: Von Cartagena zur Rossi-Ranch

Von Sharleena Wirsing
Nach dem gemeinsamen Training mit Jonas Folger sowie den SAG-Piloten Jesko Raffin und Luis Salom in Cartagena reist Marcel Schrötter am Samstag nach Italien zu Valentino Rossi.

Marcel Schrötter bereitet sich derzeit in Spanien intensiv auf seine erste Saison im AGR-Team vor, wo er 2016, nach einer enttäuschenden Saison mit Tech3, den Platz von Jonas Folger auf einer Kalex einnimmt.

Der 23-Jährige machte sich am 3. Januar gemeinsam mit Jonas Folger zum Training wieder Richtung Spanien auf, wie er im Gespräch mit SPEEDWEEK.com berichtete: «Wir waren dann zwei Tage in Barcelona. Ich war beim Team, denn wir mussten noch ein paar Dinge vorbereiten. In dieser Zeit sind wir auch nochmal Motocross gefahren. Am 6. Januar fuhren wir dann nach Cartagena. Wir haben dann am Donnerstag alles aufgebaut und vorbereitet. Dann haben wir jeden Tag mit der Honda CBR trainiert. Wir durften immer mittags eine Stunde fahren. Das haben wir Marco Rodrigo, dem Manager von Jesko Raffin und Luis Salom, zu verdanken, denn er hat schon seit Jahren einen speziellen Deal mit der Rennstrecke in Cartagena. So können Jesko und Luis in jeder Mittagspause eine Stunde fahren, nun haben sie auch Jonas und mich aufgenommen. Dafür möchte ich Marco ein großes Dankeschön aussprechen. Das ist ein super Training.»

Neben dem Training auf der Rennstrecke standen auch Fahrten mit dem Rennrad und Motocross-Training auf dem Programm. «Mittags waren wir mit der CBR 600 unterwegs. Vormittags und nachtmittags waren wir dann Rad oder Motocross fahren. So kann man sich über den ganzen Tag sehr gut auspowern. Wir haben hier kein Fitnessstudio, aber dafür ein paar Geräte dabei. Geschlafen haben wir in einem Wohnwagen an der Strecke. So sah unser Ablauf aus.»

Jonas wird 2016 mehr Zeit in Deutschland verbringen, er will nach drei Wochen wieder aus Spanien abreisen. Bleibst du für dein Training vor Ort? «Wir haben uns kurzfristig entschlossen, dass wir bei Valentino Rossis 100-Kilometer-Rennen auf der Ranch in Tavullia mitfahren. Wir fliegen also am Samstag nach Italien. Samstag und Sonntag findet die Veranstaltung statt. Ich habe von VR46 eine E-Mail mit der Einladung bekommen. Das hat mich sehr gefreut, denn in diesen Verteiler muss man auch erst hineinkommen. Eine solche Möglichkeit kommt nicht oft, deshalb wollte ich teilnehmen. Das macht sicher sehr viel Spaß. Auf einer solchen Strecke bin ich noch nicht gefahren, es ist anders als beim Dirt Track auf dem Oval. Statt 16 oder 17 Zoll hat man dort 19 Zoll-Räder und fährt auch mit Vorderbremse. Da muss man anders fahren. Ich bin gespannt, wie wir uns schlagen. Ich werde zum ersten Mal auf der Ranch sein», freute sich der Bayer.

«Unsere Bikes und Geräte können wir derweil in Cartagena lassen. Auch dafür muss ich mich bei der Rennstrecke bedanken, denn sie geben uns viele Möglichkeiten. Ab Montag sind wir dann noch zwei Tage in Cartagena. Mittwoch nächster Woche werden wir wieder nach Barcelona fahren und dort trainieren. Jonas muss dann am 25. abreisen, denn er hat Termine.»

«Danach haben wir noch nicht genau geplant. Jonas will Anfang Februar zuhause sein, danach wird er für den ersten Test und wahrscheinlich auch für einen Zeitraum danach wieder nach Spanien kommen. Auch er sagt, dass man hier einfach sehr gut trainieren kann. Doch er muss auch nach Hause, denn er hat Familie und andere Verpflichtungen. Ob wir am ersten Test am 11. Februar in Valencia teilnehmen, weiß ich noch nicht. Doch Jonas ist mit seinem Team dabei. Ich werde in Spanien sein, aber Anfang Februar würde ich gerne für drei Tage oder so nach Hause fliegen, denn ich muss noch ein paar Sachen erledigen. Doch ich werde auch im Februar die meiste Zeit in Spanien verbringen», erklärte Schrötter.

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