Marcel Schrötter: Falsche Strategie, Startplatz 17

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Marcel Schrötter in Assen

Marcel Schrötter in Assen

Marcel Schrötter schaffte es im Moto2-Qualifying von Assen mit der Kalex des AGR-Teams nur auf einen enttäuschenden 17. Rang. «Es hätte gut laufen können, aber diesmal ging es in die Hose», erklärte er.

«Falsche Strategie? Eigentlich nicht. Gut, schlussendlich ja. Aber ich denke, dass es eigentlich ein normaler Weg war, mit dem Regensetting rauszugehen. Ich kam auch nicht sofort wieder in die Box, sondern fuhr eine Runde, weil ein oder zwei Kurven feucht waren. Auch in der ersten Runde waren schon kleine Tropfen auf meinem Visier zu sehen. Ich dachte, ich fahre eine Runde und komme rein. Das war der Plan. Am Ende konnte ich aber nur noch zwei Runden fahren, als es schon tröpfelte. Wir waren halt noch in der Box, als die meisten schon draußen waren. Es war aber der sichere Weg, wenn es zehn Minuten früher angefangen hätte zu regnen, wäre ich gut dabei gewesen. Das konnten wir aber nicht wissen. Auf der anderen Seite hätten wir etwas besser analysieren müssen, in welchem Zustand die Strecke wirklich ist. Es war überraschend trocken. Wir hätten vielleicht nur mit Regenreifen und einem Setting für trockene Bedingungen rausfahren sollen. So hätten wir wohl drei Runden mehr gehabt, denn statt acht Minuten Stopp wären es vielleicht nur zwei gewesen.»

Seine große Enttäuschung konnte Schrötter nicht verbergen. «Es hätte gut laufen können, aber diesmal ging es in die Hose. Natürlich ist die Enttäuschung riesig, denn irgendwie versuche ich alles und gebe alles und das nicht nur auf der Strecke, sondern auch zuhause. Dann wird man durch solche auf Deutsch scheiß Verhältnisse wieder niedergeschlagen. Das ist einfach bitter», schnaufte Schrötter im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

Im Regen hat Schrötter mit der Kalex noch kaum Erfahrung. «Wir hatten bisher nur ein Training mit gemischten Verhältnissen. Trotzdem werde ich vom 17. Startplatz aus mein Bestes geben. Es kann ein cooles Rennen werden, denn wir können viel kämpfen. Das Ziel ist, so nah wie möglich an die Top-10 zu kommen, obwohl es sicher schwierig wird. Wir haben aber gesehen, dass unsere Pace an diesem Wochenende zwischen 10 und 13 lag und wir mit gebrauchten Reifen schneller sind als mit neuen. Wir müssen am Sonntag einfach Vollgas geben.»

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